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Neue Hohemarkstraße
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Neue Hohemarkstraße

Hohemarkstraße

Nord-Süd-Achse wieder offen

Es rollt wieder barrierefrei vom Taunus hinein in die Stadt und umgekehrt vom Homm-Kreisel bis zum Camp King. Drei Kilometer grundsanierte Hohemarkstraße sind wieder offiziell für den Verkehr freigegeben.

Von Jürgen Streicher

Die wichtigste Verbindungsachse zwischen Innenstadt und Hohemark ist rechtzeitig zum Hessentag fertiggestellt, rund 3,7 Millionen Euro wurden dort verbaut.

Dass es so lange gedauert hat, erklären Planer und Verkehrsexperten mit dem komplexen und komplizierten Untergrundleben entlang der Hohemarkstraße. Parallel zur Straße in nur knappem Abstand fährt die U-Bahn, an allen wichtigen Kreuzungen wurden komplett neue Verkehrssignalanlagen mit taktilen Signalgebern, Bodenabsenkungen und allen anderen Aspekten der Barrierefreiheit installiert. „Intelligente Ampeln“ nannte Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) sie bei der Eröffnung des wieder freien Straßenabschnitts. „Keine Oberflächenkosmetik“, so BSO-Chef Michael Weise, sondern Grundsanierung bis ins kleinste Detail.

Nach der Fertigstellung der neuen B455 (Feldbergzubringer) in Verlängerung der A661 vor zwölf Jahren war die Hohemarkstraße von einer Bundes- in eine Gemeindestraße zurückgestuft worden. Das Verkehrsaufkommen ging zurück, vor allem der Schwerlastverkehr, der zu den schweren Schäden an der Straße beitrug, reduzierte sich deutlich. Durch die Zurückstufung konnte der Straßenquerschnitt verändert werden, es blieb genügend Raum für 1,60 Meter breite Radfahrstreifen auf beiden Seiten der Fahrbahn. Und Platz für diverse schmale Streifen zur Anpflanzung von „Straßenbegleitgrün“.

Der neue Radfahrer-Luxus ist für die Radler noch gewöhnungsbedürftig. Denn an mehreren Stellen ist er plötzlich unterbrochen, aus dem rot markierten Radfahrstreifen wird ein normal asphaltierter durch breite weiße Striche markierter „Angebotsstreifen“, den auch der motorisierte Verkehr nutzen kann. Dies sei dem „engen Korridor“ geschuldet, so ein Planer. An manchen Stellen sei die Straße nicht breit genug für einen rot markierten Streifen. Deswegen ist damit von Norden kommend auch an der Einmündung Im Portugall Schluss. Von der Stadt kommend beginnt die rot markierte Passage urplötzlich etwa in Höhe der Post.

Das Land Hessen hat 45 Prozent der Baukosten für eines der zentralen Stadtentwicklungsprojekte übernommen. Hinzu kommen Zuschüsse aus dem Konjunkturprogramm. Die Stadt musste etwa eine Million Euro investieren. Anfangs wurden die Kosten gar auf 4,5 Millionen Euro geschätzt. „Die zentrale Ader ist doch noch rechtzeitig fertig, das macht uns optimistisch auch für den Bahnhof“, so Brum. Sehr erfreulich sei außerdem, dass die beiden U-Bahn-Haltestellen Lahnstraße und Rosengärtchen ebenfalls so gut wie fertig seien.

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