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Unfälle ungeklärt

Bus war nicht defekt

Die beiden Unfälle mit einem Linienbus in Königstein bleiben mysteriös. Nach Auskunft der Bahn war das Fahrzeug technisch in einwandfreiem Zustand. Von Anton J. Seib

Von Anton J. Seib

Gleich in zwei identische Unfälle war am Wochenende ein Linienbus der Regionalverkehr Kurhessen (RKH) in Königstein verwickelt. Beide Male geriet der Bus unbeabsichtigt ins Rollen und beschädigte mehrere Autos. Kraftfahrzeugexperten der Bahntochter untersuchten gestern das Fahrzeug. "Es liegt kein technischer Defekt vor", teilte am Nachmittag ein Bahnsprecher mit. Die Polizei hatte einen Defekt am Fahrzeug nicht ausgeschlossen.

Jetzt will das Busunternehmen mit den beiden Fahrern sprechen. "Es handelt sich nicht um Aushilfskräfte, sondern erfahrene Busfahrer", sagte der Bahnsprecher. "Das ist unerklärlich."

Der Verkehrsverband Hochtaunus, in dessen Auftrag die Linienbusse in Königstein verkehren, drängt auf Aufklärung. Geschäftsführer Arne Behrens erwartet vom RKH einen schriftlichen Bericht über die Hintergründe der Unfälle. "Schließlich wollen wir, dass so etwas nicht wieder passiert und möglicherweise Fahrgäste zu Schaden kommen", sagte Behrens. In den Bussen werden auch Schüler transportiert.

Der Bus der Marke MAN hatte sich am Freitagmorgen in der Bahnstraße plötzlich in Bewegung gesetzt, nachdem der 57 Jahre alte Fahrer sein Fahrzeug abgestellt hatte. Der Bus rollte rückwärts über die Straße gegen ein geparktes Auto. Am Samstagmittag passierte mit demselben Bus, aber einem anderen Fahrer, ein weiterer Unfall an einer Tankstelle im Mammolshainer Weg. Der Bus rollte ebenfalls los und beschädigte zwei Autos.

Verkehrsverbands-Geschäftsführer Behrens will in diesem Zusammenhang auch den Busunfall im Januar noch einmal unter die Lupe nehmen. Damals hatte sich ein Fahrzeug der Marke Mercedes ebenfalls in einer Tankstelle selbstständig gemacht und einen Schaden von 120000 Euro verursacht. Der Fahrer hatte ausgesagt, der Bus habe sich plötzlich weder lenken noch bremsen lassen.

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