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Neue Wege am Bahnhof

Friedrichsdorf Rolli-Rampen, bessere Bahnsteige und eine Busstation

Von Klaus Nissen

Vor 101 Jahren wurde der Bahnhof feierlich in Betrieb genommen. Jetzt wird es Zeit, ihn zu modernisieren. Das Gelände soll bessere Bahnsteige und behindertenfreundliche Aufgänge bekommen. Die Streckenführung wird geändert.

Schon seit 2008 machten sich Friedrichsdorfer und auch externe Fachleute Gedanken, wie der Bahnhof zu verbessern sei. Es kam ein grobes Leitbild hinaus, das 2012 in konkrete Baupläne umgesetzt werden soll. Der Umbau soll 2013 beginnen und bis 2016 abgeschlossen sein. Die Bahn, der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und die Stadt investieren rund 5,32 Millionen Euro.

Für Rollstuhlfahrer ist bisher nur das Gleis am Bahnhofsgebäude im Westen zugänglich. Wer an der Ostseite des Bahnhofs nach Friedberg oder mit der S-Bahn nach Frankfurt fahren will, muss eine Treppe überwinden. In Zukunft sollen die erneuerten Bahnsteige durch zwei Rampen leichter erreichbar sein. Sie führen von den beiden Seiten des Alten Viadukts bergauf. Die Bahnsteige werden dafür ein Stück nach Norden verlegt, erläutert der Erste Stadtrat Norbert Fischer.

Die Stadtverordneten genehmigten im Dezember 40000 Euro für die Rampen-Planung, obwohl der Haushalt ein Defizit von sechs Millionen Euro aufweist. Über mehrere Jahre verteilt muss sich die Stadt mit 800000 Euro am Bahnhofsumbau beteiligen, so Fischer. „Nur wenn wir Engagement zeigen, wird der Bahnhof ins Stationsentwicklungsprogramm aufgenommen“.

Für die Bushaltestellen neben dem alten Bahnhofsgebäude wird der Platz knapp, wenn der Bahnhof modernisiert ist und das gegenüber liegende Milupa-Gelände zum Wohn- und Einkaufszentrum wird. Die Planer wollen deshalb auf der anderen Gleis-Seite an der Cheshamer Straße eine neue Busstation anlegen. Es bliebe noch Platz für einen Radweg östlich der Gleise.

All dies geht freilich nur, wenn das östliche S-Bahn-Gleis 3 am Prellbock endet. Bisher ist es über einen Weiche mit dem Gleis 2 verbunden, das nach Norden gen Friedberg führt. Es gibt dann nur noch zwei Durchgangsgleise, warnt Bernd Vorlaeufer-Germer von der Fahrgast-Lobby Hochtaunus. Das sei problematisch, wenn sich ein Zug von Usingen, einer von Bad Homburg und einer der Friedberger Züge in Friedrichsdorf treffen. Schon jetzt reichten die Gleise für die fast 140 ein- und ausfahrenden Züge nur aus, wenn alles planmäßig abläuft. Stadtrat Fischer sagte zu, diese Einwendungen vorzubringen.

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