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Neu-Anspach

Der Weißstorch ist wieder da

  • Fabian Böker
    VonFabian Böker
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Umweltdezernent zieht Bilanz: Ein Tierpaar und sein Nachwuchs haben sich in Neu-Anspach angesiedelt.

Für Tierfreunde war es ein Höhepunkt im vergangenen Jahr: Vor rund neun Monaten konnte erstmals seit vielen Jahren wieder ein Weißstorch im Hochtaunuskreis beobachtet werden. Nun, wenige Wochen nach dem Jahreswechsel, zieht Erster Kreisbeigeordneter und Umweltdezernent Uwe Kraft (CDU) Bilanz. Sein Fazit: Der Weißstorch ist endgültig zurück im Kreis.

Entdeckt wurde das Tier in Neu-Anspach. Und es dauerte damals gar nicht lange, bis es weitere gute Nachrichten gab: Schon nach wenigen Tagen hatte sich ein weibliches Tier im Horst eingefunden. Die Folge war eine erfolgreiche Brut.

Vier Jungtiere waren das Ergebnis. Um das zu erreichen, wurde vom Adebar zunächst das bereits seit vielen Jahren ungenutzte Nest repariert, dann bewies er ausreichende Geduld, um auf ein Weibchen zu warten, schließlich verstand er es auch, mit seinem Paarungsspiel zu überzeugen. In den folgenden Wochen konzentrierten sich die Aktivitäten der beiden Störche vollständig auf das Brutgeschehen. Abwechselnd waren die Elterntiere damit beschäftigt, das Gelege zu umsorgen.

Bei der Nahrungssuche kamen die Störche auch schon mal auf die Felder und Wiesen von Usingen oder Wehrheim.

Leider gab es auch schlechte Nachrichten: Zwei der Jungtiere starben. Das sei aber nach Auskunft von Kraft nicht ungewöhnlich und entspreche einer üblichen Aufzuchtrate.

Die beiden übrigen kleinen Störche wuchsen in rasanter Weise heran und waren schon bald nur noch aufgrund ihrer dunklen Beine und Schnäbel von den Alttieren zu unterscheiden.

Im Herbst ging es auf Reise in die Winterquartiere. Nun hofft nicht nur Uwe Kraft, dass die Störche wieder kommen.

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