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Kuh Jasmin mit ihrem zum Zeitpunkt des Fotos zwei Tage alten Nachwuchs Jimmy.

Kronberg

Nachwuchs im Kronberger Opel-Zoo

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Jungtiere bei den Antilopen und dem Roten Höhenvieh. Die Besucher können die Aufzucht beobachten.

Es ist so etwas wie Tradition im Kronberger Opel-Zoo: Zum Jahreswechsel geht es los mit Nachwuchs, und wie fast immer machten auch diesmal wieder die Zicklein und Lämmer den Anfang. In der Zwischenzeit gab es aber auch bei anderen Tierarten Nachwuchs.

Wie der Zoo mitteilte, erblickten von Ende November bis Februar drei männliche und ein weibliches Impala – eine afrikanische Antilopen-Gattung – auf der Anlage „Afrika Savanne“ das Licht der Welt; weitere werden voraussichtlich folgen. Bei den Nyalas, einer weiteren Antilopen-Art, wurde am 31. Januar ein männliches Jungtier geboren.

Am 11. Februar gab es dann noch Nachwuchs beim Roten Höhenvieh, einer bedrohten Hausrinderrasse. Kuh Jasmin hat ihr Kalb Jimmy geboren. Die genügsame Rinderrasse wurde bis in die 30er-Jahre vor allem in Hessen und im südlichen Niedersachsen gehalten und ist an das raue Klima der Mittelgebirge, wie beispielsweise die Rhön, gut angepasst.

Das Rote Höhenvieh war oder ist ein klassisches Dreinutzungsrind, das Milch und Fleisch liefert und auch zum Pflügen, Ziehen von Wagen und sogar zum Holzrücken eingesetzt wurde. Durch diese vielfältige Nutzung ist es gegenüber auf Milch- oder Fleischproduktion spezialisierte Leistungsrassen nicht mehr konkurrenzfähig. Ein Beispiel: Eine Kuh des Roten Höhenviehs liefert rund 4000 Liter Milch mit einem Fettgehalt von rund 4,5 Prozent. Eine spezialisierte Hochleistungskuh dagegen bringt es auf eine Milchleistung zwischen 10 000 und 15 000 Litern pro Jahr.

Im Opel-Zoo wird das Kalb von seiner Mutter großgezogen. So können die Zoobesucher im Streichelzoo die Aufzucht von Jungtieren gut beobachten, sei es bei den Afrikanischen Zwergziegen, den Rhönschafen und nun auch beim Roten Höhenvieh. 

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