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Die Boa Constrictor wohnt jetzt bei der Polizei +++ Mülltonnen-Brand weitet sich auf Autos aus +++ Weitere Defibrillatoren für die Bürgerhäuser +++ Kreis lässt für Oldtimer veraltete Schilder zu

Die Boa Constrictor wohnt jetzt bei der Polizei

Marder sind in diesen Breiten und Tagen häufig unter den Motorhauben geparkter Autos aktiv. Davon zeugen viele durchgebissene Zündkabel. Noch viel bestürzender war am Samstagmittag das Erlebnis eines Bad Homburgers, der am Landwehrweg seinen Wagen besteigen wollte. Unter dem Auto entdeckte er eine 120 Zentimeter lange Boa Constrictor. Vielleicht wartete sie dort ja auf Marder. Umgehend meldete er den Fund der Würgeschlange der Polizei. Ein mit solchen Reptilien erfahrener Polizist sammelte die angeblich sehr zutrauliche Schlange ein und gab ihr Obdach, bis ihr Besitzer gefunden ist. Er möge sich unter der Nummer 06172/1200 bei der Polizei melden. nes

Mülltonnen-Brand weitet sich auf Autos aus

Feuer ist ansteckend. Das zeigte sich erneut in der Nacht zum Samstag, als Unbekannte laut Polizei eine Mülltonne an der Hohemarkstraße in Brand setzten. Die Flammen erfassten die benachbarten Mülltonnen und den ganzen Mülltonnen-Unterstand. Da wurde es so heiß, dass auch zwei nebenan geparkte Autos in Brand gerieten. Eins von ihnen brannte völlig aus. Den Schaden beziffert die Polizei auf 30000 Euro. nes

Weitere Defibrillatoren für die Bürgerhäuser

Das Rote Kreuz hat der Stadt weitere fünf halbautomatische Defibrillatoren für die Bürgerhäuser in Kirdorf, Gonzenheim, Dornholzhausen, Ober-

Erlenbach und das Peter-Schall-Haus übergeben. Die Stadt investierte 10000 Euro, meldet Stadtrat Peter Vollrath-Kühne. Insgesamt gebe es nun 17 Defibrillatoren an öffentlichen Orten – mehr als in den Nachbarkommunen. Die Geräte können laut Vollrath-Kühne automatisch den Herzrhythmus von kollabierten Personen analysieren und bei einem Herzkammerflimmern lebensrettende Elektroschocks abgeben. Die Defibrillatoren seien auch für Laien leicht zu bedienen. nes

Kreis lässt für Oldtimer veraltete Schilder zu

Die vielen Oldtimer-Rallyes im Hochtaunus lassen vermuten, dass es hier mehr historische Kraftfahrzeuge gibt als anderswo. Ihren Besitzern ermöglicht die Kreisverwaltung nun, an ihre mehr als 30 Jahre alten Vehikel Nummernschilder im längst abgeschafften Design der DIN-Norm 1451 zu schrauben. Sie haben kein blaues Euro-Feld und kosten 100 Euro extra. Die Oldtimer-Kennzeichen waren bisher nur in Bremen erlaubt, so Landrat Ulrich Krebs. Allerdings sind die aktuellen Bundeslandsiegel auf den neu-alten Nummernschilder Pflicht. Wer mit seinem Oldtimer ins Ausland reist, muss wie früher einen D-Aufkleber am Wagen haben. Mehr auf der Internetseite www.hochtaunuskreis.de unter dem Stichwort „Zuteilung“. nes

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