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Kontodaten ausgespäht und Geld abgehoben +++ Kaufhausdetektiv von Diebin verletzt +++ Betrügerin erbeutet 30 000 Euro mit Enkeltrick +++ Nicht genug Ärzte für den ländlichen Raum

Kontodaten ausgespäht und Geld abgehoben

Oberursel. In insgesamt sechs Fällen haben unbekannte Täter in der vergangenen Woche von Mittwoch bis Samstag, 2. bis 5. Juni, an Geldautomaten in Oberursel Daten von EC-Karten ausgespäht und laut Polizeibericht bisher Geldbeträge in Höhe von 4500 Euro abgehoben. Die Polizei teilte nicht mit, an welchen Geldautomaten welcher Banken das passiert ist. Kontoinhaber sollten in den kommenden Tagen Kontoauszüge sehr genau auf Barabhebungen prüfen. Auf welche Art und Weise die Täter an die Daten herankommen konnten, ist laut Polizei noch nicht klar. Die abgehobenen Beträge unterscheiden sich in der Höhe. In anderen Fällen des sogenannten "Skimmings" haben die Täter Kameras eingesetzt. (prop )

Kaufhausdetektiv von Diebin verletzt

Bad Homburg. Bei dem Versuch, Damenbekleidung im Wert von 165 Euro ohne Bezahlung einzustecken, hat ein Kaufhausdetektiv am Samstag gegen 14 Uhr eine 65-jährige Frau aus Frankfurt auf der Louisenstraße ertappt. Als er sie beim Verlassen des Kaufhauses aufhalten wollte, flüchtete die Frau und stieß den Detektiv zu Boden, wobei dieser sich verletzte. Jetzt werde die Frau auch noch wegen Körperverletzung angezeigt, teilte die Polizei mit. prop

Betrügerin erbeutet 30 000 Euro mit Enkeltrick

Kronberg. Eine Betrügerin hat von einer 96 Jahre alten Frau in Kronberg mit dem sogenannten Enkeltrick 30 000 Euro ergaunert. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, gaukelte die Betrügerin am Freitag der Rentnerin am Telefon vor, die Ehefrau ihres Enkels zu sein, der wegen einer finanziellen Notlage das Geld dringend brauche. Das Bargeld sei von der Betrügerin danach in der Wohnung der 96-Jährigen abgeholt worden. Von der Täterin sei bisher nur bekannt, dass es sich um eine blonde Frau mit schwarzer Hose und weißer Bluse gehandelt haben soll, die mit einem Taxi kam. ddp

Nicht genug Ärzte für den ländlichen Raum

Hochtaunuskreis. In den eher ländlichen Gebieten des Hochtaunuskreises werden in den nächsten Jahren die Ärzte knapp. Das befürchtet jedenfalls die Friedrichsdorfer Landtagsabgeordnete der SPD, Petra Fuhrmann. Sie sagt voraus, dass in den Kommunen im Usinger Land in Kürze viele Ärzte ihre Praxen aus Altersgründen oder anderen Motiven aufgeben und keine jungen Nachfolger mehr finden würden. Eine Anfrage im hessischen Landtag soll nun klären, wie es um die ärztliche Versorgung im Hochtaunuskreis aktuell und in den nächsten fünf bis zehn Jahren bestellt ist. Auch Bereitschaftsdienst und Notfallversorgung sollen auf den Prüfstand. Im letzten Jahr habe sich in Grävenwiesbach gezeigt, wie schwierig die Nachfolge für einen Hausarzt sein könne. (prop)

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