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Bad Homburg erwartet weniger Einnahmen +++ Kreisverwaltung lässt Waffen vernichten

Bad Homburg erwartet weniger Einnahmen

Bad Homburg.. Die Konjunkturkrise führt in diesem Jahr auch zu verringerten Einnahmen der Stadt Bad Homburg. "Ich rechne mit etwa zehn Millionen Euro weniger", sagte Kämmerin und Oberbürgermeisterin Ursula Jungherr gestern auf Anfrage. Damit bringt die Gewerbesteuer noch etwa 65 statt der veranschlagen 75 Millionen Euro ein. Diese Einnahme sei stets schwankend und schwer zu kalkulieren. In ihrer Amtszeit hätten die jährlichen Einkünfte aus der Gewerbesteuer zwischen 18 und 100 Millionen Euro gelegen, sagte Jungherr. Deshalb sei es wichtig, stets genügend Geld in der Investitionsrücklage zu haben. Deren Volumen wurde zuletzt auf etwa 100 Millionen Euro beziffert. Die Anteile aus der Einkommensteuer liegen laut Jungherr unverändert bei rund 30 Millionen Euro.

Kreisverwaltung lässt Waffen vernichten

Hochtaunus.. Wer im Hochtaunuskreis eine Schusswaffe abgibt, erhält eine Verschrottungs-Garantie. Die Waffenbehörde des Kreises liefert die von ihren Besitzern freiwillig abgegebenen Gewehre und Pistolen zum Zersägen und Einschmelzen ans Wiesbadener Landeskriminalamt, heißt es auf Anfrage im Landratsamt. Damit unterscheidet man sich vom Frankfurter Ordnungsamt, das laut FR-Bericht vom 14. August manche der freiwillig abgegebenen Waffen weiterverkauft. Im Hochtaunus geben die Besitzer ihre Waffen laut Verwaltung aus Altersgründen her - oder weil sie verschärfte Sicherheitsvorschriften zur Lagerung der Waffen nicht einhalten können. Der Amoklauf von Winnenden spiele als Motiv keine Rolle. Im Hochtaunuskreis seien rund 20.000 Feuerwaffen registriert, davon seien etwa 40 Prozent Pistolen oder Revolver.

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