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Module für die Humboldtschule stehen

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Von: Fabian Böker

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Ein Stück Klassenzimmer hängt hier am Kran.
Ein Stück Klassenzimmer hängt hier am Kran. © Michael Schick

Der Neubau der Humboldtschule nimmt konkrete Gestalt an. Die Module stehen. Zum neuen Schuljahr sollen die Klassenräume genutzt werden. chulleiterin Ursula Balser spricht von einer „extrem modernen Ausstattung“, die diese Zimmer erhalten sollen.

Autofahrer können aufatmen, die Humboldtschule kann erahnen, wie ihre Schule künftig aussehen wird: Die Anlieferung und der Aufbau der Module für den Neubau Gymnasium sind zu Ende. Auf der Urseler Straße herrscht jetzt wieder freie Fahrt, zum neuen Schuljahr wird der Unterricht in den neuen Räumlichkeiten aufgenommen.

16 Klassenzimmer entstehen derzeit auf dem Gelände der ehemaligen Georg-Kerschensteiner-Schule, in direkter Nachbarschaft zur Humboldtschule. Zwölf davon werden ganz normale Räume, so wie man es auch aus dem bisherigen Gebäude kennt. Wobei, ganz so werden sie dann doch nicht aussehen.

Schulleiterin Ursula Balser spricht von einer „extrem modernen Ausstattung“, die diese Zimmer erhalten sollen. Durch Computer werde dort in Zukunft interaktiver Unterricht nicht nur möglich, er werde Standard. Einen Großteil der Kosten dafür übernimmt der Förderverein der Schule.

Vier weitere Klassenzimmer werden etwas kleiner ausfallen, aber das ganz bewusst. Sie werden als Differenzierungsräume fungieren. Was sperrig klingt, erklärt Balser ganz einfach: „Dort können sich beispielsweise Projektgruppen treffen, um im kleinen Kreis an Aufgaben zu arbeiten.“ Auch Förderunterricht soll dort künftig angeboten werden. Dafür, so Schulleiterin Balser, „sind kleinere Räume einfach besser geeignet“.

In der vergangenen Woche wurden die Modulgebäude für den Neubau angeliefert. Der neue Schultrakt wird also nicht Stein für Stein erbaut; Ursula Balser vergleicht es ein wenig mit Fertighäusern. Große Lkw haben die einzelnen Elemente gebracht, die Urseler Straße wurde daher stadteinwärts teilweise zum Nadelöhr, weil eine Spur zur Anlieferung gesperrt werden musste.

Nachdem diese Phase nun vorüber ist, geht es an den Innenausbau. Neben der Ausstattung der Klassenräume stehen dabei auch die Einrichtung des Lehrerzimmers mit Küche, der Technikräume, des Behinderten-WCs und des Aufzuges zwischen den beiden Stockwerken an.

Bis zu den Sommerferien, so der Zeitplan, sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. Das neue Schuljahr ab September kann dann schon in den neuen Räumlichkeiten beginnen. Ursula Balser freut sich darauf. Sie vergleicht den Neubau mit dem Frankfurter Uni-Campus am Westend, vor dem „unser neues Gebäude keinen Vergleich scheuen muss.“

Dazu zählt auch eine großzügige Außenanlage. Highlight dabei: ein mobiles Fußballfeld, es kann an verschiedenen Stellen aufgebaut werden. Die Kosten hat der Kioskverein der Schule übernommen, in dem sich Eltern engagieren und die Schüler mit Frühstück versorgen. Das könnte ab September in den neuen Räumen noch besser schmecken.

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