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CDU Oberursel

Mann der neuen Generation

  • VonJürgen Streicher
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Nach dem Abschied von Joachim Weiße führt jetzt der 36 Jahre alte Jens Uhlig die CDU-Fraktion im Oberurseler Stadtparlament. Von Jürgen Streicher

So richtig aus dem Schatten hervorgetreten ist Jens Uhlig bisher nicht. Dass da jemand aufgebaut werden soll bei der CDU, war nur in Ansätzen spürbar. Das eine oder andere Mal stand er auch schon "in der Bütt", wie das Rednerpult im Rathaus-Sitzungssaal unter Kommunalpolitikern gern genannt wird. An fulminante Auftritte erinnert sich aber kein Parlamentskollege. Nun wird Uhlig verstärkt im Fokus stehen, seine Fraktion hat ihn - dem Vernehmen nach mit Enthaltungen - zum Chef gemacht. In die Bütt wird er jetzt häufiger müssen.

Die Themen sind vorgegeben, der 36-jährige Wirtschaftswissenschaftler nennt als Schwerpunkte der Arbeit das Bahnhofsprojekt, den Schwimmbad-Neubau, die Umgestaltung von Adenauerallee und Bärenkreuzung sowie die Realisierung der seit mehr als 30 Jahren in der Diskussion stehenden Südumfahrung. Nichts Neues also, sondern Themen, die auch Vorgänger Joachim Weiße (49) stets als zentrale Ankerpunkte genannt hat.

Als "Herausforderung" an sich und die Fraktion sieht Jens Uhlig diese Aufgaben. "Die zwei Jahre bis zum Hessentag 2011 müssen genutzt werden, um für Oberursel die Weichen für die Zukunft zu stellen", sagt der Vater einer kleinen Tochter, der seit 1976 in Oberursel lebt. Die CDU habe diesen Projekten bereits bisher ihren "Stempel aufgedrückt" und werde darauf achten, dass "die uns wichtigen Punkte bei diesen Vorhaben im weiteren Verfahren nicht verloren gehen". Dies sei aber nicht die Ansage von Blockadepolitik.

Jens Uhlig hat nach dem Abitur am Oberurseler Gymnasium Wirtschaftswissenschaften in Frankfurt, Leipzig und Sydney studiert, war danach vier Jahre als Unternehmensberater tätig und ist seit 2003 Projektleiter bei einem Finanzdienstleistungsunternehmen. Führungsaufgaben in der Partei hat er als JU-Vorsitzender bereits 1995 übernommen.

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