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Der Magistrat nimmt Formen an

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Von: Fabian Böker

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Langsam zeichnet sich ab, wie der Magistrat in Bad Homburg künftig aussehen wird. Zu vergeben sind auch noch die Ämter des Stadtverordnetenvorstehers und seiner Stellvertreter.

Nach der Kommunalwahl kommt meist Bewegung in den Magistrat einer Stadt. Dessen Besetzung erfolgt nach dem so genannten Hare-Niemeyer-Prinzip und orientiert sich am Wahlergebnis. In Bad Homburg zeichnet sich nun ab, wie der künftige Magistrat aussehen wird.

Klar ist zum Beispiel, dass fünf der insgesamt elf ehrenamtlichen Magistrats-Mitglieder von der CDU kommen werden. Auf ihrer Fraktionssitzung am kommenden Montag, 11. April, wird die CDU eine Liste aufstellen. Zur Wahl stehen, wie bereits berichtet, Barbara Jessen und Ursula Bachmeier, die bereits dem aktuellen Magistrat angehören, sowie Mechthild Weiß-Hennerici, Bettina Gentzcke, Günther Krause, Wolfram Kistner, Monika Fassbinder und Ursula Conzelmann.

Die Sozialdemokraten werden zwei Kandidaten ins Rennen schicken. Einer davon ist Irina Gerybadze-Haesen, die schon im Magistrat sitzt. Um den zweiten Platz bewerben sich Jacob Donath und Heinz-Peter Curdts. Einer von ihnen wird damit Sepp Peklar nachfolgen, der im vergangenen Jahr den Magistrat verlassen hatte. Die Entscheidung fällt am Donnerstag im Rahmen der Mitgliederversammlung.

Die anderen vier Plätze teilen sich Grüne, FDP, BLB und AfD. Die FDP wird wie bisher Ulrich Cannawurf nominieren, die BLB bleibt bei Beate Fleige. Die Grünen haben gestern Abend getagt. Die AfD befindet sich laut Sprecher Peter Münch noch immer in der Findungsphase.

Zu den elf ehrenamtlichen Mitgliedern kommen drei Hauptamtliche. Das sind aktuell Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU), Bürgermeister Karl Heinz Krug (SPD) und Sozialdezernent Dieter Kraft (Grüne). Deren Amtszeit endet im August 2017, eine Abwahl wurde kategorisch ausgeschlossen.

Zu vergeben sind noch die Ämter des Stadtverordnetenvorstehers und seiner Stellvertreter. Alfred Etzrodt ist der designierte Kandidat der CDU für den Spitzenposten. Die SPD wird als Stellvertreter, so bestätigte es gestern Ortsvorsitzende Elke Barth, Peter Schmidt vorschlagen. Den zweiten Stellvertreter könnten die Grünen stellen. Die BLB wird aber wohl Peter Braun vorschlagen, der sich diese Rolle „weiterhin zutrauen würde“, wie er sagte.

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