Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Idylle mit Kind - der Maasgrund-Weiher in Oberursel.
+
Idylle mit Kind - der Maasgrund-Weiher in Oberursel.

Oberursel

Der Maasgrund wird Stadtpark

  • VonJürgen Streicher
    schließen

Der "Stadtpark Maasgrund" wird zur zentralen Grünachse der Brunnenstadt zwischen Bahnhof und Schulwald. Von Jürgen Streicher

Ein Weg, ein Ziel - nämlich eine durchgängige Verbindungsachse im stadtnahen Grün vom Bahnhof bis zum Schulwald mit Häschenschule zu schaffen. Das ist die Hintergrundidee des Projekts "Stadtpark Maasgrund", mit dem noch in diesem Jahr begonnen werden soll. Im städtischen Haushalt stehen dafür 100.000 Euro bereit. Die Planer wollen eine "durchgängige und erlebbare Wegeverbindung schaffen".

Dass dabei zwei Hauptverkehrsachsen gekreuzt werden müssen, soll nicht stören. Beim Übergang vom Rushmoor-Park an der Christuskirche in den unteren Maasgrund an der Oberhöchstadter Straße und einen halben Kilometer weiter an der alten Königsteiner Chaussee sind Straßenquerungen in Form von "Pflasterkarrees mit Platzcharakter" geplant, erläutert Stadtplaner Arnold Richter. Sie werden an beiden Seiten der Fahrbahn angelegt und sollen als Pforten und Wiedererkennungspunkte dienen.

Die ersten konkreten Pläne, die nun vorliegen und vom Stadtparlament am 10. September beschlossen werden sollen, betreffen den Bereich zwischen Rushmoor-Park und Königsteiner Straße. Dort soll beim Hessentag 2011 auch die Erlebnismeile "Natur auf der Spur" angelegt werden. Dafür sind die Wiesenstücke zwischen der Wohnbebauung an der Füllerstraße auf der östlichen Seite sowie der Herzog-Adolf-Straße und den Kleingärten auf der westlichen Seite vorgesehen.

Ein neuer geschwungener Spazier- und Radweg wird dazu auf der Rückseite der Kleingärten angelegt, er trifft auf die Herzog-Adolf-Straße. Im vorderen Bereich direkt an der Oberhöchstadter Straße können sich die Planer eine Holzsteganlage über der Schilfzone vorstellen. Das passt zur Zielvorstellung, die "Natur erlebbarer zu machen", so Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD), in diesem Fall die "Feuchtwiesen und die Nasswasserzone".

Planzeichnungen gibt es auch für den Rushmoor-Park. Hier soll der Fokus auf der Umgestaltung der "dunklen Ecke" hinter der Kirche liegen. Der dort völlig versteckte Urselbach soll durch "Auslüften" der wild wuchernden Vegetation freigelegt werden. Die Stadtplaner träumen vom "erlebbaren Bach", dessen Uferzone durch einheitliche Möblierung mit "Ruhepodesten" gar "mediterranes Flair" bekommen könne.

Wie die Anbindung von dort an den Tennisplätzen vorbei zum Bahnhof erfolgen könnte, ist noch unklar. Dies hänge vor allem davon ab, ob und wie die Nassauer Straße zur Anbindung an die Weingärtenumgehung verlegt wird, so Brum.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare