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Hessentag in Oberursel

Logo für mehr Wir-Gefühl

"Made in Oberursel“, mit diesem Logo machen Oberurseler Firmen und Vereine beim Hessentag auf sich aufmerksam. Die Initiative will die Brunnenstadt als attraktiven Wirtschaftsstandort präsentieren

Von Anton J. Seib

Die heimischen Akteure können sich so abheben von den vielen Anbietern und Ausstellern des zehntägigen Landesfestes im Juni. Bislang gehören der Initiative, die von der Stadt ins Leben gerufen wurde, 16 Firmen und Vereine an, darunter Barth Galvanik, die Schreinerei „Formart“, der Juwelier Jürgen Windecker oder Brauhaus-Wirt Thomas Studanski. Mitmachen kann aber jeder, der sich bei der Landesausstellung „An den Drei Hasen“ oder auf der Hessentagsstraße präsentiert und die Gebühr von 50 Euro entrichtet. Der Kreis möglicher Partner ist aber wesentlich größer, bis zu 120 mögliche Partner kämen in Frage, so Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) bei der Vorstellung des Logos.

Aber auch Teilnehmer, die sich dort nicht engagieren, haben die Möglichkeit, bei der Aktion mitzumachen. Für sie wird auf dem Rathausplatz ein großes Zelt errichtet. Dort können vorwiegend heimische Mittelständler aus Handwerk und Industrie sich und ihre Produkte zeigen. „Damit könnten die Betriebe den Oberurselern demonstrieren, was alles in den Mauern der Stadt produziert werde, so Brum. Das Angebot richtet sich auch an die vielen Ortsvereine, ebenso an Schulen oder Künstler. Der Verein für Geschichte und Heimatkunde ist der Initiative bereits beigetreten.

„Oberursel hat eine lange Industrie- und Handwerkergeschichte und ist auch heute ein wichtiger Wirtschaftsstandort“, sagt Brum. Ziel von „Made in Oberursel“, das auch von der Kreishandwerkerschaft und der Industrie- und Handelskammer unterstützt wird, ist neben dem Werbeeffekt für die mitmachenden Partner auch, ein Netzwerk zu knüpfen und das Wir-Gefühl der heimischen Geschäftswelt zu stärken. Sven Gottschalk von der Schreiner „Formart“ jedenfalls sieht in „Made in Oberursel“ eine große Chance, zusammen mit anderen Firmen über die Stadtgrenzen bekannt zu werden. Immerhin werden vom 10. bis 19. Juni mehrere hunderttausend Besucher erwartet.

Im April schreibt das Hessentags-Büro alle Teilnehmer am Hessentag an, die können sich dann für „Made in Oberursel“ anmelden. Gegen 50 Euro Gebühr – Vereine müssen nichts zahlen – erhalten die Teilnehmer den stempelähnlichen Aufkleber, je nach Wunsch in den Formaten DIN A 4 oder DIN A 5. Die Logos werden auch als elektronische Datei zur Verfügung gestellt.

Das erste Großkonzert des Hessentags ist so gut wie ausverkauft. Für den Auftritt von „Roxette“ am 12. Juni gibt es nur noch 300 Karten. Sind die verkauft, ist das Musikereignis mit 15000 Besuchern ausverkauft.

Keine Tickets gibt es mehr für die Bibi-Blocksberg-Supershow am 11. Juni. Ebenfalls ausverkauft ist der Auftritt der Hessen-Comedians Badesalz. „Der Vorverkauf läuft gut“, freut sich Bürgermeister Brum. „Das zeigt , dass wir in der Auswahl der Konzerte und Veranstaltungen richtig liegen und den Geschmack der Besucher getroffen haben.“ Die Stadt veranstaltet für die vielen Helfer und Helferinnen beim den Hessentag am Mittwoch, 13. April, einen Informationsabend über den Planungsstand und den Einsatz der Freiwilligen. Treffpunkt ist um 19.30 Uhr in der Stadthalle.

Infos gibt es bei Andrea Einig-Homann vom Hessentagsbüro, Telefon 06171/502348 oder E-MaiL made.in@oberursel.de. Das Ticket- und Infocenter im Rathaus ist montags bis donnnerstags von 8 bis 13 und 14 bis 18 Uhr geöffnet, freitags von 8 bis 14 Uhr. Der Online-Shop ist erreichbar unter www.hessentag2011.de

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