Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Licht im Tunnel für das Bündnis

SPD verzichtet auf die PPR-Planungsgesellschaft

Von Martina Propson-Hauck

Das von verschiedenen Seiten beschworene große Zerwürfnis oder gar der Bruch des Regierungsbündnisses wird nun doch nicht stattfinden. Am Dienstagabend haben sich die Mitglieder des Bündnisses für Homburg – Grüne, SPD, BLB und NHU – in Kirdorf getroffen und eine Marschroute zur Beilegung der Meinungsverschiedenheiten beim Thema PPR-Tunnel festgelegt: Die SPD-Fraktion will nun darauf verzichten, dem Aufruf ihrer Kreis-Genossen zu folgen, um das Bündnis nicht zu gefährden. Sie wird im Stadtparlament keinen Antrag für die umstrittene Planungsgesellschaft für den PPR-Tunnel einbringen. Stephan Wetzel, Vorsitzender des SPD-Unterbezirks, hatte gemeinsam mit Gregor Sommer (CDU) vor fünf Wochen mit diesem Vorstoß für Aufsehen gesorgt. Die Kreistagsmehrheit hat sich dafür ausgesprochen.

Grüne, BLB und NHU erachten diese Gesellschaft als „nicht zielführend“ heißt es jetzt in einer gemeinsamen Erklärung des Bündnisses. Es sei nun an Landrat Ulrich Krebs (CDU), das Gespräch zur weiteren Umsetzung der Pläne der Kreiskoalition (CDU/SPD) mit Oberbürgermeister Michael Korwisi zu suchen. Vor allem müsse der Hochtaunuskreis nun sein Finanzierungskonzept vorlegen.

Grüne, BLB und NHU sind auch weiterhin davon überzeugt, dass der Kreis das 105 Millionen Euro teure Projekt einer langen Untertunnelung der stauträchtigen Kreuzung nicht finanzieren kann. Auch nicht mit Hilfe einer Planungsgesellschaft, die das Projekt aus der politischen Diskussion mit wechselnden Mehrheiten herausnehmen soll. Das Bad Homburger Mehrheitsbündnis hatte beschlossen, sich auf ein Viertel der Gesamtkosten inklusive Planung, maximal aber höchstens 27,5 Millionen Euro zu beschränken.

Das größte Interesse an dem Tunnel haben die Pendler aus dem Usinger Land, die dort morgens und abends im Stau stehen. Das Thema wird im Landratswahlkampf eine Rolle spielen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare