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Kurzfilme und Würste im Park

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Von: Götz Nawroth-Rapp

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Klassiker: Beim Fischerstechen zählen Geschick, Gleichgewichtssinn und Risikobereitschaft.
Klassiker: Beim Fischerstechen zählen Geschick, Gleichgewichtssinn und Risikobereitschaft. © Monika Müller

Beim „Orscheler Sommer“ gibt es ein vielseitiges Angebot für umsonst und draußen. Das Kurzfilm-Festival ist mittlerweile etabliert im „Orscheler Sommer“, findet aber beim 7. Anlauf unter neuer Leitung statt.

Wie wird das Wetter? Für den Verein Kunstgriff, der Jahr für Jahr den „Orscheler Sommer“ organisiert, ist das keine nebensächliche Frage. Fast alles bei Oberursels sommerlichem Gratis-Kulturfestival spielt sich zwischen Juni und September unter freiem Himmel ab. Sorgen macht da noch der Ausblick auf das kommende Wochenende, für das Schauer vorhergesagt werden.

Doch man habe Vorkehrungen getroffen, sagt Dirk Müller-Kästner vom Organisationsteam. Die Bühne im Rushmoor-Park sei versetzt worden und stehe nun höher, um der Gefahr einer Überflutung vorzubeugen. In dem Park finden auch in diesem Sommer viele Konzerte und Auftritte statt, bereits am kommenden Samstag startet dort das Afrika-Festival mit Tanz, Musik und Speisen. Bei einem Programm für Kinder werden Flora und Fauna des Kontinents altersgerecht erklärt.

Während das Afrika-Festival schon zum zweiten Mal stattfindet, gibt es in diesem Jahr auch Premieren: Neu als Veranstaltungsort ist etwa das Außengelände des Taunabades. Hier gibt es ein Rock-Konzert für Stones-Fans am 12. August und einen Familientag mit Kasperltheater am 27. August. Neu im Programm ist auch ein Abend im Zeichen Friedrich Stoltzes am 9. August auf dem Rathausplatz. Der Frankfurter Mundart-Dichter wird ab 19.30 Uhr gekonnt vom Oberurseler Original Raimund Schui rezitiert, dazu spielt die „Sacred Blues Band“.

Das Kurzfilm-Festival ist mittlerweile etabliert im „Orscheler Sommer“, findet aber beim 7. Anlauf unter neuer Leitung statt. Nachdem Tim Leinert in diesem Jahr aus privaten Gründen die Organisation abgegeben hatte, kümmern sich Ludwig Kempf und Felix Randerath um das Film-Open-Air im Rushmoor-Park. Die Beiträge haben eine Länge von maximal 20 Minuten, dazu gibt es ein deftiges Angebot vom Grill.

Neben den Neuerungen fehlen unter den vielen Veranstaltungen auch die Klassiker nicht, darunter das Seifenkistenrennen, das Fischerstechen und das „Trecker-Kino“ auf der Bleiche (siehe Infokasten).

Ein Team von bis zu 25 Ehrenamtlichen bildet den harten Kern des Organisationsteams beim Verein Kunstgriff. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos, das ist die eherne Maxime der Veranstalter. Das Programm 2016 steht nun. Zeit zum Durchschnaufen? Nicht beim Kunstgriff, der bereits wieder plant. „Wir sind schon am nächsten Jahr“, verrät Dirk Müller-Kästner. Und empfiehlt, dieses Jahr auf jeden Fall das Kurzfilm-Festival und die Zaubershow mitzuerleben.

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