Diese Hirschziegenantilope ist zum Zeitpunkt der Aufnahme drei Tage alt gewesen. archiv opel-Zoo
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Diese Hirschziegenantilope ist zum Zeitpunkt der Aufnahme drei Tage alt gewesen.

Kronberg

Nachwuchs im Kronberger Opel-Zoo

  • Fabian Böker
    vonFabian Böker
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Zwei Hirschziegenantilopen haben das Licht der Welt erblickt. Weitere könnten noch folgen.

Heimische Wildtiere bringen ihren Nachwuchs häufig im Frühjahr zur Welt, weil die Jungtiere dann gute Überlebenschancen aufgrund der wärmeren Temperaturen und des Futterangebots haben. Exotische Tiere aber unterliegen diesem Rhythmus nicht. So auch im Opel-Zoo.

Und so kam dort nach den Jungtieren bei den Impalas und den Nyalas nun bei einer weiteren Antilopenart Nachwuchs zur Welt: Ende Februar wurden zwei Hirschziegenantilopen geboren, weitere werden noch folgen.

Hirschziegenantilopen sind zierliche Antilopen, die offene, flache und hügelige Gebiete auf dem indischen Subkontinent bewohnen. Sie ernähren sich von Gräsern, Kräutern und Laub.

Bei ihnen sind die Geschlechter gut zu unterscheiden. Als auffälligstes Merkmal besitzen die Männchen bis zu 70 Zentimeter lange und gewundene Hörner mit Rillen. Außerdem haben sie eine dunkelbraune bis fast schwarze Rückenfärbung, während die Weibchen hornlos und hellbraun sind, wie die Jungtiere auch.

Diese Antilopenart lebt in Herden von zehn bis 15 Weibchen mit einem erwachsenen Bock. Junge Weibchen können in der Herde bleiben, junge Männchen werden dagegen, wenn sie geschlechtsreif werden und beginnen, die dunkle Färbung anzunehmen, vom erwachsenen Bock aus der Herde vertrieben. 

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