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Mehr Sitzungsgeld für Mandatsträger

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Erhöhung auf 28 Euro

Kronberg - Am Donnerstag entscheiden die Stadtverordneten über ihre eigene „Gehaltserhöhung“: Die Neufassung der sogenannten Entschädigungssatzung für Stadtverordnete, Jugendräte oder auch Senioren-, Orts,- und Ausländerbeiräte vom kommenden Jahr an. Doch die Freude über ein vermeintlich sattes Plus von 25 Prozent war zumindest im Haupt- und Finanzausschuss eher gebremst. Und das lag nicht daran, dass die Erhöhung verpufft, wenn man sie auf bare Münze umlegt. Dann nämlich schrumpfen die 25 Prozent zum Beispiel für eine Parlamentssitzung auf überschaubare 6 Euro zusammen. Konkret sieht der neue Satzungsentwurf in dem Fall eine Erhöhung des Sitzungsgeldes von 22 auf 28 Euro vor.

Teilt man den Betrag noch dazu durch die mitunter drei, vier oder gar fünf Stunden, die solche Sitzungen dauern können, wird daraus etwas, das die Bezeichnung „Stundenlohn“ nicht verdient. Allerdings soll das auch nicht sein. Da waren sich alle Mitglieder des HFA einig. Das Sitzungsgeld sei nicht weniger, aber vor allem nicht mehr als eine Aufwandsentschädigung. sj

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