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Kreis verkauft Wohnungen an Stadt

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Von: Fabian Böker

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Für 920.000 Euro kauft die Stadt in der Liegenschaft „Im Lech“ 25 Wohnungen vom Kreis. Kritik kommt aus einzelnen Fraktionen.

Die Stadt Bad Homburg kauft dem Hochtaunuskreis 25 Wohnungen in der Straße „Im Lech“ ab. Das hatte der Magistrat der Stadt bereits Ende Mai beschlossen (die FR berichtete). Nun hat der Kreisausschuss dem Verkauf zugestimmt. Der Kaufpreis liegt bei 920 000 Euro. Nicht alle Fraktionen stehen hinter dieser Entscheidung.

Der Kauf wurde seitens der Stadtverwaltung angestrebt, um langfristig bezahlbaren Wohnraum zu erhalten. „Wir nutzen diese Chance gerne“, sagt Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU). „An dieser Stelle können wir eine vergleichsweise niedrige Miete langfristig sichern.“

Der Kreis sehe die besondere Bedeutung der Liegenschaft, da dort teilweise noch ehemalige Bedienstete der Kreisverwaltung wohnten, sagt Erster Kreisbeigeordneter und Immobiliendezernent Uwe Kraft (CDU).

Aus den Reihen der Bad Homburger Stadtverordneten kommt allerdings auch Kritik. Zwar garantieren Stadt und Kreis, dass die notwendigen Sanierungsarbeiten an den 1963 erbauten Häusern nicht auf die Miete umgelegt werden. Armin Johnert von der BLB spricht dennoch von „Schrottimmobilien“. Auch die FDP ist nicht begeistert, hat dem Kauf aber dennoch zugestimmt.

Die AfD befürchtet, dass der Ankauf samt Sanierung und Verwaltung zu Lasten des Bad Homburger Haushalts und damit der Bürger geht.

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