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Uwe Kraft wird sich als Erster Kreisbeigeordneter des Hochtaunuskreises zurückziehen.

Hochtaunus

Uwe Kraft hört auf

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Der CDU-Politiker wird sich nicht wieder als Erster Kreisbeigeordneter bewerben. Er begründet das mit seinem Alter. Es gibt aber wohl auch andere Ursachen.

Uwe Kraft (CDU) wird sich als Erster Kreisbeigeordneter des Hochtaunuskreises zurückziehen. Kraft werde bei der Wahl am 1. Juli nicht wieder antreten, teilt die CDU-Fraktion mit, die sich am Dienstagabend zu einer Sondersitzung getroffen hatte.

Kraft selbst begründet seinen Rückzug mit dem Alter. Bei Ablauf der Amtszeit Ende dieses Jahres stehe er im 64. Lebensjahr. Allerdings stand er in den vergangenen Monaten auch politisch unter Beschuss. Aus der Opposition gab es mehrfach Rücktrittsforderungen wegen seiner Rolle als Aufsichtsratsvorsitzender der finanziell angeschlagenen Rhein-Main-Deponie. CDU-Fraktionschef Gregor Sommer hingegen lobt Kraft für mehrere geglückte Grundstücksverkäufe, die dem Kreis zusätzliche Einnahmen beschert hätten, sowie die von ihm verantwortete Reorganisation der Unteren Naturschutzbehörde.

Wen die CDU als Nachfolger oder Nachfolgerin nominieren wird, steht noch nicht fest. Die Kreistagsfraktion werde nun eine Findungskommission einsetzen, kündigt Sommer an. Der Wiederwahl der Kreisbeigeordneten Katrin Hechler (SPD) steht indes nichts im Wege. Sie wurde nun auch von der CDU-Fraktion einstimmig nominiert. Im Hochtaunus-Kreistag regiert eine schwarz-rote Koalition.

Uwe Kraft ist seit 2014 Erster Kreisbeigeordneter, seit 2002 ist er Mitglied des hauptamtlichen Magistrats.

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