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Kostenlos Parken im Advent

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Für die Weihnachtseinkäufe richtet die Stadt Parkplätze hinter der Bundewertpapierverwaltung und der Post ein. Möglicherweise ist dann auch schon das Louisencenter geöffnet.

Von Martina Propson-Hauck

Ursprünglich hätte das neue Louisencenter heute schon seinen ersten Samstags-Einkaufs-Ansturm erleben sollen, denn für den 4. November war die Eröffnung einmal geplant. Durch Bauverzögerungen ist daraus der erste Advent geworden. Gestern bestätigte Projektmanager Joachim Tenckhoff, dass der Eröffnungstermin wohl in der Woche zwischen dem 27. November und dem 4. Dezember liegen wird. Die Stadtverwaltung muss noch den Brandschutz abnehmen. Am Montag in einer Woche, am 15. November, so viel steht definitiv fest, soll das Baugerüst abgenommen werden, werden die Passanten einen freien Blick auf die neue, vorgehängte alte Fassade haben.

Unabhängig vom genauen Eröffnungstermin des neuen Einkaufsmagneten brummt in der Adventszeit, vor allem an den Samstagen, auf der Louisenstraße das Geschäft. Was die Einzelhändler zu schätzen wissen, ist für Autofahrer ein Graus: Wo parken, wenn vor allen Parkhäuser bereits das rote Besetzzeichen aufleuchtet und sich endlose Schlangen bilden?

Eine Lösung des Problems sind die Stadtbusse, die auch in diesem Jahr an den Adventssamstagen wieder kostenlos benutzt werden können. Einige Linien werden an diesen Tagen auch häufiger fahren als sonst. Gratis sind allerdings nur die Stadtbusse, nicht die Busse nach Oberursel und Friedrichsdorf.

Wer aufs Auto nicht verzichten kann oder will und einen etwas längeren Fußweg in die Einkaufsstraße nicht scheut, kann in diesem Advent zudem kostenlos hinter der ehemaligen Bundeswertpapierverwaltung und auf dem Postgelände sein Auto abstellen. 150 Parkplätze stehen dort zur Verfügung. Das hat die CDU am Donnerstag Abend in der Stadtverordnetenversammlung mit einem Antrag angeregt.

Auch die Opposition konnte sich für die Idee sofort erwärmen. Zumal der Verkehr dann zum Teil bereits am Stadteingang kanalisiert würde. Der Vorschlag kann laut Oberbürgermeister Michael Korwisi (Grüne) zudem sehr einfach umgesetzt werden. Hinter der Post müssten lediglich einige Plätze für Postfahrzeuge freigehalten werden.

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