ht-Stadtarchiv_141020
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Die Archivalien sind jetzt übersichtlich in Regalen untergebracht.

Königstein

Stadtarchiv zieht um

  • Kerstin Klamroth
    vonKerstin Klamroth
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Das Fachwerkhaus in Falkenstein, angestammter Sitz des Archivs, muss saniert werden. Nun sind Akten und Schriftstücke in Schneidhain zu finden.

Das Stadtarchiv hat eine neue Adresse. Zumindest gilt das für die Archivalien, die nun im Gebäude der Heinrich-Dorn-Halle in Schneidhain untergebracht sind. Der angestammte Platz des Stadtarchivs in Falkenstein musste nach Angaben der Stadtverwaltung geräumt werden. Dort waren die historischen Schriftstücke, Akten und Pläne aus beinahe 800 Jahren Stadtgeschichte seit 1977 untergebracht.

Das urige Fachwerkhaus, errichtet 1650, muss saniert werden. Für die anstehenden Bauarbeiten musste es komplett freigeräumt werden. Ursprünglich waren die Räume in Schneidhain als zusätzliche Magazinfläche für Archivalien vorgesehen. Das kleine Gebäude in Falkenstein konnte den Bestand nicht mehr fassen. Doch dann stellte sich heraus, dass der Zustand des alten Rathauses in Falkenstein eine umfassende Sanierung notwendig macht.

Den Transport der teilweise fragilen Bestände hat die Königsteiner Firma Donath übernommen, die Erfahrungen mit Achivumzügen hat. Doch die Arbeiten sind für Stadtarchivarin Alexandra König noch längst nicht abgeschlossen. Vieles, was in den letzten Jahren in das Archiv gekommen ist, hat aufgrund der Enge in Falkenstein noch keinen Platz zugewiesen bekommen. Diese Archivierungsarbeiten sind nun in den übersichtlichen Regalreihen möglich. .“

Eines allerdings fehlt in Schneidhain: Dort lässt sich kein Arbeitsplatz einrichten. König bedauert dies, denn eine wesentliche Aufgabe des Stadtarchivs ist es, Anlaufstelle für interessierte Bürger und Heimatforscher zu sein, die sich mit der Geschichte der Stadt befassen möchten. So hätten bereits Schulklassen angefragt, doch wie die Schüler mit dem Archivbestand arbeiten könnten, sei noch offen.

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