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Grünes Licht fürs „Höfe“-Stadtquartier

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Baugenehmigung für das 80 Millionen-Euro-Projekt liegt vor / 75 Mietwohnungen und Gewerbeflächen

Königstein - Sie ist da - die Baugenehmigung. Wenn schon private Bauherrn beim Eingang dieser guten Nachricht eine gewisse Erleichterung verspüren, dann dürfte dieses Moment bei Eberhard Horn in der vergangenen Woche noch um einiges größer gewesen sein. Schließlich will der Königsteiner Projektentwickler nicht nur ein Einfamilienhaus bauen, sondern ein ganzes Stadtquartier. Die „Königsteiner Höfe“, die der Chef der Prime Estates GmbH auf dem ehemaligen Sportplatz der Bischof-Neumann-Schule in unmittelbarer Nachbarschaft zum Haus der Begegnung realisieren will, sind wohl das aktuell größte Bauprojekt in der Kurstadt. Allein, gebaut wurde bislang noch nicht - mangels Genehmigung. Auf entsprechend heißen Kohlen saß Eberhard Horn in den vergangenen Wochen. Die Zeit wurde knapp, und mit jedem verstrichenen Monat wuchs bei Horn die Sorge, ob er rechtzeitig liefern kann. Denn das erwartet sein Vertragspartner, die „Zusatzversorgungskasse für die Gemeinden und Gemeindeverbände in Wiesbaden“ (ZVK). Im Herbst 2025 muss die Übergabe des 80 Millionen-Euro-Projektes erfolgen. Horn hat das Objekt bereits an die ZVK verkauft und sich zur termingemäßen Übergabe verpflichtet. Noch sehe es danach aus, als könne es klappen, größere Verzögerungen seien bei geplanten gut zweieinhalb Jahren Bauzeit aber nicht mehr verkraftbar, sagt Horn auf Anfrage. Sein Problem ist, „dass wir schon jetzt Baumaterial bestellen müssen, das wir erst in eineinhalb Jahren brauchen, und selbst wenn wir die Lieferung avisiert bekommen, heißt das bei der momentanen globalen Wirtschaftslage nicht, dass sie auch termingerecht kommt, ich sage nur: Stahl aus China.“ Geplant sind rund 75 Mietwohnungen mit mehr als 7000 Quadratmetern Wohnfläche, 3000 Quadratmeter Gewerbefläche und eine Tiefgarage.

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