27 Meter hoch werden die Stufen hinaufführen.
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27 Meter hoch werden die Stufen hinaufführen.

Freizeit

Aussicht über die Taunuswipfel

  • vonStefan Jung
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Der Hardtbergturm in Königstein soll Ende des Jahres wieder stehen.

Freier Blick auf Frankfurt und Rhein-Main im Süden, die Burgen von Königstein, Kronberg und Falkenstein in vermeintlich greifbarer Nähe, dazu eine Fernsicht, die im Nordosten bei gutem Wetter bis zum Vogelsberg reicht – das alles konnte man früher sehen, wenn man den Hardtbergturm emporstieg.

Und all das soll wieder in den Blick rücken, wenn der neue Turm auf dem Scheitelpunkt zwischen Königstein, Mammolshain und Bad Soden denn erst steht. Laut der Vorhabenliste auf der Homepage der Stadt Königstein ist alles im Plan, ist der Baubeginn für das dritte Quartal und die Fertigstellung für das vierte Quartal dieses Jahres vorgesehen.

Rund 750 000 Euro sind für das Projekt veranschlagt. Die Stadt hat den im Etat 2020 vorgesehenen Zuschuss in Höhe von 300 000 Euro jetzt freigegeben.

Dass sich die Investition in den Turmbau lohnt, da ist sich Hans-Dieter Hartwich, der Vorsitzende des Fördervereins Hardtbergturm, sicher. Zwar sei er zu dem Projekt und zum Vereinsvorsitz gekommen wie die „Jungfrau zum Kinde“. Aber mittlerweile ist die Erneuerung des Hardtbergturms auch „sein Baby“. Und das, obwohl Hartwich, wie er lachend einräumt, kein Freund großer Höhen ist.

Keine Zufahrt mit Auto

Den vom Kronberger Architekturbüro Ott geplanten Turm, der in seiner schicken, schmalen Optik ein wenig an ein „Geripptes“ im Kölsch-Format erinnert, will der Vereinschef aber auf jeden Fall erklimmen.

Schließlich geht es stufenweise auf bis zu 27 Meter hinauf und damit über die Baumkronen hinweg. „Der Blick ist gigantisch, man sieht einfach alles“, schwärmt der Vereinsvorsitzende, der dank eines Hubsteigers schon mal über die Wipfel lugen durfte.

Er erwartet, dass der Turm ein Hingucker von unten wie von oben wird und Besucher aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet anziehen wird – zu Fuß oder mit dem Rad, aber nicht mit dem Auto.

„Um das zu verhindern, planen wir die Schranke, die sich derzeit noch am Eingang zum sogenannten Ochsenweg befindet, etwas nach vorne zu versetzen, um damit die Zufahrt vom Königsteiner Hardtbergweg aus zu verhindern“, sagt Hartwich.

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