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Koalition scheint sicher

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Von: Fabian Böker

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FWG, Grüne und SPD sind sich einig. Sie wollen im Parlament zusammenarbeiten. werden, sind sich alle Beteiligten einig. Diese Koalition biete die besten Voraussetzungen, um gut mit dem Bürgermeister zusammenzuarbeiten.

Friedrichsdorf scheint wenige Wochen nach der Kommunalwahl vom 6. März eine Koalition gefunden zu haben. Wie die Friedrichsdorfer Wählergemeinschaft (FWG), die Grünen und die SPD nun in einer gemeinsamen Mitteilung erklärten, haben sich ihre jeweiligen Verhandlungskommissionen auf eine Zusammenarbeit geeinigt.

Rein rechnerisch waren acht verschiedene Mehrheitskonstellationen denkbar. Da es dabei „viele inhaltliche Übereinstimmungen“ gegeben habe, so Claudia Schick, Fraktionsvorsitzende der FWG, „haben wir alle es uns nicht leicht gemacht“. Am Ende fiel die Wahl auf ein Bündnis mit den Grünen und der SPD. „Es waren sehr gute und äußerst konstruktive Gespräche“, sagte Schick.

Die in den vergangenen Jahren begonnene Zusammenarbeit in vielen Einzelentscheidungen soll fortgesetzt werden, sind sich alle Beteiligten einig. Diese Koalition biete die besten Voraussetzungen, um gut mit dem Bürgermeister zusammenzuarbeiten, erklärt Lars Keitel, Chef der Grünen-Fraktion.

Birgit Brigl, Keitels Pendant bei der SPD, findet, dass sich „alle Seiten im Ergebnis wiederfinden“.

Die FWG hat bei der Wahl zehn Sitze errungen, die Grünen acht, die SPD fünf. Macht zusammen eine Mehrheit von 23 Sitzen im 37 Abgeordnete umfassenden Stadtparlament von Friedrichsdorf. Wichtig ist allen drei Koalitionspartnern, auch die anderen Fraktionen einzubinden.

Bis zur ersten Sitzung des Parlamentes werden nun die Grundzüge der Zusammenarbeit festgelegt und die jeweiligen Mitgliederversammlungen gefragt. Sicher ist: Die FWG wird Karl Gümther Petry als Stadtverordnetenvorsteher vorschlagen. Ihr steht dieses Recht als stärkte Fraktion zu, Petry übt das Amt seit zehn Jahren aus.

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