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Keine Ruhe beim Müll

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Von: Andrea Herzig

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BLB und AfD kritisieren weiter die neuen Müllgebühren.

Die neuen Müllgebühren bleiben ein Zankapfel. Die Stadt hat im Zuge der Biotonne neue Tarife aufgestellt, dagegen hat sich Widerstand formiert, so aus den Reihen der BLB, die in der Stadtverordnetenversammlung auf die „Ungerechtigkeit der Gebührensatzung“ hinwies und Änderungen vorschlug. Bisher ohne Mehrheiten. So wollte sie die neu eingeführte Grundgebühr von knapp zehn Euro streichen.

Laut BLB gärt der Ärger weiter. Besonders das Mindestvolumen von 60 Litern für eine Restmülltonne werde kritisiert. Der von der Stadt errechnete Minimalverbrauch von 40 Litern für einen Zweipersonenhaushalt sei nicht nachvollziehbar und verführe zur Müllerzeugung statt -vermeidung. In seinem Zweipersonenhaushalt fielen pro Monat nur zehn Liter Restmüll an, nimmt Johnert sich als Beispiel, weil man strikt den Müll trenne.

Auch die AfD kämpft gegen die neuen Müllgebühren, so Fraktionsführer Peter Münch in einer Pressemitteilung. Man begrüße den Ansatz der BLB. Die AfD will außerdem die 39 Euro aus der Satzung gestrichen sehen, die erhoben wird, wenn Bürger von der Biotonne befreit werden. Der entsprechende Antrag sei leider nur von der BLB unterstützt worden.

Es sei auch nicht einzusehen, warum Gewerbetreibende, bei denen gar kein Biomüll anfalle, nun eine Biotonne haben müssten, schreibt Münch. Außerdem sei zu beobachten, ob der 14-Tage-Rhythmus bei der Müllabfuhr zumindest im Sommer verkürzt werden müsse. Die AfD fürchtet gesundheitliche Risiken.

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