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Keine Rucksäcke beim Laternenfest

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Eine Großveranstaltung wie das Laternenfest ist immer auch eine Herausforderung für diejenigen, die die Sicherheit zu verantworten haben.

In Zeiten wie diesen, mit Terroranschlägen und Amokläufen auch in Deutschland, wird die Herausforderung nicht kleiner. Und so haben sich die Stadt Bad Homburg, die Feuerwehr, der Laternenfestverein und die Polizei ihre Gedanken gemacht. Herausgekommen ist ein Sicherheitskonzept, von dem aber – so ist es Praxis – quasi keine Details verraten werden.

So erklärt Michael Greulich, Pressesprecher der Polizei im Hochtaunuskreis, dass „wir die Zahl der angeforderten Beamten gar nicht nennen dürfen“. Klar ist nur, dass es mehr sind als im Vorjahr. Und dass auch Polizisten aus benachbarten Direktionen zum Einsatz kommen. „So etwas ist aber üblich bei derartigen Festen“, so Greulich.

Sowohl er als auch Stadtsprecher Andreas Möring stellen klar, dass es niemals eine Option war, das Gelände einzuzäunen. „Das wollen wir nicht“, so Möring. Greulich ergänzt: „Abgesehen davon, dass eine Umzäunung praktisch kaum möglich ist, müssten wir dann Taschenkontrollen an den Eingängen machen. Das ist nicht unser Ziel.“

Das Konzept sei im „regen Austausch“ mit den anderen Akteuren erdacht worden, so der Polizeisprecher. Ein wichtiges Anliegen davon wurde gestern von der Stadt verschickt: Besucher des Laternenfestes werden gebeten, bei ihrem Gang über das Gelände keine Rucksäcke oder große Taschen zu tragen. „Ein freiwilliger Verzicht würde die Arbeit der Sicherheitskräfte deutlich erleichtern“, heißt es in der Pressemitteilung. Sowohl Stadt als auch Polizei versichern, dass es keine Hinweise auf eine Gefährdung gebe. (bö)

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