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Eintritt

Opel-Zoo wird teurer

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Der Opel-Zoo wird ab 1. März teurer. Das hat auch Folgen für die Kooperation mit dem benachbarten Großstadt-Zoo.

Um die neue Nashornanlage finanzieren zu können, wird der Opel-Zoo ab dem 1. März die Eintrittspreise erhöhen. Damit verbunden sei das Ende der gemeinsamen Jahreskarte mit dem Frankfurter Zoo, kündigte der Vorstandsvorsitzende der „von Opel Hessischen Zoostiftung“, Gregor von Opel, am Mittwoch an. Sie werde zum 31. August auslaufen.

Schon die bislang letzte Preiserhöhung in dem Kronberger Tiergehege 2015 sei an den Frankfurter Kassen unberücksichtigt geblieben, so dass Kunden dort günstiger an die sogenannte „Zoo-Zoo-Jahreskarte“ kamen als in Kronberg, sagte Opel-Zoo-Direktor Thomas Kauffels.

Hinzu komme, dass die Frankfurter Politik plane, den Eintritt für Kinder und Jugendliche noch im Laufe dieses Jahres kostenfrei zu machen. „Diesen Weg können wir nicht mitgehen“, betont Kauffels. Für den Opel-Zoo würde das einen Verlust von einer Million Euro bedeuten, der im Gegensatz zu Frankfurt nicht aus öffentlichen Mitteln ausgeglichen werde.

Ohnehin müsse der von einer Stiftung getragene Opel-Zoo jeden Euro, den er ausgebe, selbst erwirtschaften. „Wir leben von den Eintrittspreisen, nicht von Subventionen“, so Kauffels. „Trotz aller fachlichen Übereinstimmung mit den Frankfurter Zookollegen ist leider keine Zusammenarbeit bei einer gemeinsamen Jahreskarte möglich.“

Immerhin habe man die Preise in den vergangenen vier Jahren stabil halten können, während die Ausgaben zum Teil deutlich gestiegen seien. So hätten etwa die Personalkosten seit 2015 um rund 20 Prozent angezogen, rechnet Kauffels vor.

Erwachsene im Opel-Zoo müssen für die Tageskarte künftig 15,50 Euro statt bislang 14 Euro bezahlen, Kinder von 8 bis 14 Jahren 8,50 Euro (7,50). Der Preis für die Jahreskarte erhöht sich für Erwachsene von 55 auf 60 Euro, für Kinder von 30 auf 35 Euro.

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