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Oberursel

Kein Verkauf von Tafelsilber

Die Oberurseler Grünen sehen die CDU/FDP-Finanzpolitik gescheitert und wollen den Altkönig-Sportplatz erhalten. Damit stellen sie sich auch gegen Bürgermeister Brum (SPD).

Ohne Verkauf des Altkönig-Sportplatzes wird es kein neues Hallenbad geben können. Das ist die Marschrichtung der CDU/FDP-Koalition. Unterstützt wird sie von Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD). Die Grünen nennen das „gescheiterte schwarz-gelbe Finanzpolitik“. Wenn CDU und FDP den Verkauf von „Tafelsilber als alternativlos ansehen“, dann zeige dies, dass sie zu viel Geld für die falschen Projekte ausgeben wollten, so der Grünen-Fraktionsvorsitzende Christof Fink. Haushaltspolitik sei noch immer eine Frage der Prioritätensetzung, da habe die Koalition versagt.

Wenn an den richtigen Stellen gespart würde, könne sich Oberursel sowohl das Schwimmbad als auch den Sportplatz leisten, glauben indes die Grünen. Verzicht auf Umbau der Bärenkreuzung, Ausbau des Keltenrundwanderweges und Erschließung des Baugebiets Borngrund in Stierstadt über den Seedammweg erspare schon im laufenden Jahr 800 000 Euro. Auch die Kosten für die Baufreimachung des Altkönig-Sportplatzes, nötige Grundstückskäufe und Investitionen für einen neuen Sportplatz könnten gespart werden.

Ziel von CDU und FDP sei allein auf dem Sportgelände eine Villenbebauung zu ermöglichen, für die eine Begründung gebraucht werde, so die Kritik der Grünen. Dass sie dabei Bürgermeister Brum zu ihrem „Kronzeugen“ machten, sei nicht ohne „Ironie“, habe doch die CDU-Kandidatin Monika Banzer im Bürgermeisterwahlkampf 2009 gegen den Verkauf argumentiert.

Die Grünen halten die Aufnahme eines Kredits zur Finanzierung des Hallenbades für gerechtfertigt. Dieser könnte durch die Entwicklung eines Baugebietes Bommersheim-Süd zurückgezahlt werden. Der geplante Verkauf des Sportplatzes avanciert unterdessen zum heißen Wahlkampfthema. Eine Bürgerinitiative dagegen hat bereits mehrere 100 Unterschriften gesammelt. ( jüs)

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