Regisseur Volker Zill inszeniert sein Stück jetzt im kommenden Jahr. 
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Regisseur Volker Zill inszeniert sein Stück jetzt im kommenden Jahr. 

Oberursel

Kein Theater im Park in Oberursel

  • Fabian Böker
    vonFabian Böker
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Absage für die Saison 2020 wegen Corona. Nachholtermine sind für das kommende Jahr vorgesehen.

Das „Theater im Park“ (TiP) ist seit mehr als 25 Jahren eine Institution innerhalb der Oberurseler Kulturlandschaft. Doch in diesem Jahr bleibt die Bühne im Park der Klinik Hohe Mark im Juli und August leer. Wie die Macher von „Theater im Park“ mitteilten, hat die weltweite Covid-19-Pandemie auch ihre Veranstaltungsreihe fest im Griff. „Deshalb wird es leider 2020 erstmalig keine Theateraufführungen im Park der Klinik Hohe Mark geben“, heißt es in der Mitteilung.

Die Direktorin der Klinik, Anke Berger-Schmidt, zeigt hierfür Verständnis und freut sich jetzt schon auf einen weitere Zusammenarbeit im nächsten Jahr. Die Entscheidung sei, so Udo Keitel-George, „nach reiflicher Überlegung“ gefallen. Keitel-George ist Geschäftsführer des Kultur- und Sportfördervereins Oberursel (KSfO), der das Theater organisiert.

Tickets

Einzelheitenzum Umgang mit bereits gekauften Eintrittskarten werden Anfang Mai auch online unter www.tip-oberursel.de und www.ksfo.de mitgeteilt.

„Alle derzeitigen eingeschränkten Rahmenbedingungen zwingen uns als Veranstalter, das ‚TiP‘ 2020 absagen zu müssen. Unabhängig davon, dass bis Ende August ein Veranstaltungsverbot ausgesprochen wurde, müssen wir jetzt handeln. Aufgrund der aktuellen Kontaktsperren darf schon lange keine Probenarbeit mehr stattfinden. So rechnen wir und Regisseur Volker Zill damit, zur Premiere nicht spielfähig sein zu können.“

Zudem würden durch bereits geschlossene Verträge Kosten auf den KSfO zukommen, die ohne Einnahmen nicht finanziert werden könnten. Daher wurde mit dem Regisseur vereinbart, dass das Stück „König Ödipus“ für die Theater-Saison 2021 vorbereitet wird.

„Die Absage fällt uns nicht leicht, doch eine Fortsetzung der Vorbereitungen sowie die Aufführungen mit zu vielen Besuchern können wir in der aktuellen Situation nicht verantworten“, so Keidel-George. 

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