1. Startseite
  2. Rhein-Main
  3. Hochtaunus

Kein Lärmschutz vorab

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Kerstin Klamroth

Kommentare

Das Bundesverkehrsministerium will nicht im Vorfeld des A5-Ausbaus an der Urselbachtalbrücke handeln. Doch für die Anwohner besteht noch Hoffnung.

Der Bau der Lärmschutzwand entlang der Urselbachtalbrücke der Autobahn A 5 wird nun doch nicht vorgezogen. Dies teilt der SPD-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Schabedoth mit. Schabedoth zitiert ein Schreiben des Bundesverkehrsministeriums, in dem ihm auf Anfrage mitgeteilt wurde, dass die Errichtung einer Lärmschutzwand im Vorgriff auf einen Streckenausbau leider nicht möglich sei.

Dies sei für ihn nicht nachvollziehbar, da östlich der Autobahn schon ein hoher Lärmschutzwall zur Abschirmung des Riedbergviertels errichtet worden sei und auch die Vorrichtungen auf der anderen Seite vorhanden seien. Allerdings gibt es laut Schabedoth noch Hoffnung: „Das Projekt wurde im neuen Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen in die Dringlichkeitsstufe ‘Vordringlicher Bedarf – Engpassbeseitigung‘ eingestuft, so dass ein Planungsauftrag an Hessen mobil, die zuständigen Behörde für den Bau und Erhalt von Bundesfernstraßen, gegeben worden ist.“ Natürlich müsse bis zum Erteilen des Baurechts zuerst das Verfahren ordnungsgemäß durchlaufen werden. „Die Lärmschutzwand wird kommen“, hofft Schabedoth. Leider – und das bedauere er sehr mit Blick auf die lärmgeplagten Weißkirchener – nicht so früh wie nötig, sondern so spät wie es Hessen mobil schließlich in Gang setze.

Ein besserer Schallschutz an der Autobahn 5 wird von Anwohnern im Stadtteil Weißkirchen seit längerer Zeit ersehnt. Auch die Grünen hatten sich schon seit geraumer Zeit für einen verbesserten Lärmschutz ausgesprochen. Ilja Moreth aus dem Oberurseler Vorstand der Partei hatte die höhere Einstufung des Vorhabens wiederholt gefordert.

Auch interessant

Kommentare