Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Tag der offenen Tür in der Hochtaunusschule
+
Tag der offenen Tür in der Hochtaunusschule

Hochtaunusschule

Kein Abschluss ohne Anschluss

Das Prinzip der Hochtaunusschule in Oberursel soll die Tür offen halten für alle Bildungswege. In Zeiten des Fachkräftemangels kein schlechter Ansatz.

Von Jürgen Streicher

Vollzeitschulformen liegen an der Hochtaunusschule im Trend. Seit dem Bezug der Schule an der Bleibiskopfstraße im Schuljahr 2003 sind in diesem Bereich aus 343 Schülern 494 geworden – eine Steigerung von 44 Prozent. Insgesamt ist die Tendenz bei 1462 Schülerinnen und Schülern leicht fallend, doch als „Übergangsmanagement von Schule zu Beruf“, so Kreisschuldezernent Uwe Kraft, spielten die beruflichen Schulen weiter die wichtigste Rolle. „Passgenaue Angebote“ sollen die Lernort-Kooperation zwischen Schule und Ausbildungsbetrieben optimieren.

Der Tag der offenen Tür mit Informationen zu allen Bildungszweigen dient daher der Eigenwerbung der Schule und den Innungen als Plattform zur Präsentation ihrer Ausbildungsberufe.

Der Schulterschluss ist nötig, das Handwerk beklagt weiterhin ein Defizit an Fachkräften. Den Meisterbrief als „Türöffner für die internationale Arbeitswelt“, so Kreishandwerksmeister Walter Gernhard, könnten sich mehr junge Leute verdienen.

Die Tendenz ist deutlich: Es gibt mehr Ausbildungsplätze als Kandidaten. Zuletzt standen im Bereich der IHK Frankfurt 643 offene Stellen 102 „unversorgten Bewerbern“ gegenüber, wie es der stellvertretende Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung der IHK Frank Ziemer formulierte.

Bis zum Mittagsgong konnte sich Schulleiter Dieter Häußer am Samstag bereits über 500 interessierte Besucher freuen. Dass die Feldbergschule am gleichen Vormittag die Türen öffnete, wird inzwischen nicht mehr als Konkurrenz gesehen, sondern als Ergänzung. „So können die Kandidaten für den neuen Schuljahrgang das an einem Tag abarbeiten“, sagt Feldbergschulen-Sprecherin Karin Barsties. Am neuen Schulcampus werde man ohnehin wieder zusammenwachsen.

Vielleicht auch schon beim Hessentag, denn da will vor allem die Hochtaunusschule ihren strategischen Standortvorteil am Beginn der Hessentagsstraße nutzen. „Dein Beruf – Deine Zukunft“ wird dann das Motto lauten, mit einer Mischung aus Information zur Berufsorientierung, Action und Bühnenshows wollen alle Innungen der Kreishandwerkerschaft, die Handwerkskammer Rhein-Main und die Industrie- und Handelskammer Frankfurt in Kooperation mit der Schule auf dem Weg zur Berufswahlentscheidung Orientierung und Entscheidungshilfen anbieten.

Auf dem Schulhof soll dazu eine Zeltstadt mit Messecharakter entstehen. Versucht wird auch, mit Amateurfunkern einen Kontakt zur internationalen Raumstation ISS aufzubauen. Das passt irgendwie auch zur Devise der Hochtaunusschule: Berufliche Bildung schafft Zukunft, kein Abschluss ohne Anschluss.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare