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Karstadt investiert Millionen

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Von: Olaf Velte

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Karstadt-Filiale in Bad Homburg
Karstadt-Filiale in Bad Homburg © Rolf Oeser

Die Stimmung bei Karstadt in Bad Homburg hellt sich auf. Die Rettung des Warenhaus-Konzerns sichert auch die Arbeitsplätze in der Kurstadt.

Nach monatelangem Ringen ist die Rettung der insolventen Karstadt Warenhaus GmbH am vergangenen Freitag vorerst geglückt. Das Amtsgericht Essen hat dem Insolvenzplan zugestimmt. Damit ist auch die Zukunft des Bad Homburger Karstadt-Hauses in der Louisenstraße gesichert.

„Die Stimmung ist jetzt klasse“, sagte Geschäftsführer Volker Knauer unmittelbar nach der Entscheidung auf Anfrage der Frankfurter Rundschau. Er freue sich, dass Karstadt nun auf neue Füße gestellt werde und danke seinen Mitarbeitern und den „treuen“ Kunden. Die Erleichterung nach den vergangenen Wochen ist deutlich zu spüren. Es herrscht Aufbruchstimmung – ab dem kommenden Frühjahr sollen die Verkaufsräume der Homburger Filiale für 1,5 bis 2,5 Millionen Euro neu gestaltet werden. Dabei werden auch die Sortimente umgeschichtet. „Im September 2011 wollen wir neu aufgestellt sein.“ Das Parkhaus wird aufgestockt und von derzeit 280 auf 560 Stellplätze vergrößert.

Geschäftsführer Knauer begrüßt das im Bau befindliche Louisen-Center und hofft auf einen Synergieeffekt: „Dadurch kommen mehr Kunden in die Stadt.“ Sein Kaufhaus gehöre zu den renditestärksten innerhalb der Karstadt-Kette.

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