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Pappelallee
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Pappelallee

Oberursel/Bad Homburg

Kampf für die Pappeln

Das angekündigte Fällen der kompletten Pappelallee zwischen Oberstedten und Bad Homburg erregt auch die Gemüter in der Kurstadt.

Als „Skandal“ hat die Stadtverordnetenfraktion der Bad Homburger Grünen die vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) angekündigte Fällung von 43 Pappeln entlang der L3003 in den nächsten acht Wochen bezeichnet. Dies sei ein „nicht akzeptabler Baumfrevel“, wenn Landrat Ulrich Krebs (CDU) dies unterstütze.

Wie die FR, der das Gutachten vorliegt, berichtete, soll die Standsicherheit der Bäume laut ASV nicht mehr gegeben sein. Die Gutachter hatten allerdings geschrieben, dass dies erst in drei bis fünf Jahren der Fall sein werde. Sie schlugen außerdem vor, ausgewählte Bäume im Sommer 2012, also zwei Jahre nach der ersten Begutachtung, nochmal zu untersuchen. Die Grünen fordern nun den Landrat auf, die Fällaktion zu stoppen, das Gutachten zu veröffentlichen und ohne Nachpflanzungsauflage keine Baumfällung zu genehmigen. Das Landschaftsbild am Rande des Platzenbergs werde komplett verändert und zerstört, wenn die landschaftsprägende Allee zerstört werde. In Oberursel haben der Bau- und Umweltausschuss und der Ortsbeirat Oberstedten ebenfalls gegen die Pläne protestiert und den Magistrat zu Verhandlungen mit dem ASV aufgefordert.

Voll im Saft

„Wir bezweifeln, dass die Pappeln angeblich nicht mehr standsicher sind“, sagt der umweltpolitische Sprecher der Grünen, Bardo Röhrig. Sie seien jünger als 25 Jahre und stünden „voll im Saft“. Die Pappelallee weiter südlich, an der Bad Homburger Stadteinfahrt von der A661 kommend, seien bereits älter als 60 Jahre und ständen immer noch. Röhrig: „Hier soll Tabula rasa gemacht werden. Wir dachten eigentlich, die Tage der Holzfäller seien vorbei.“ jüs

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