Oberursel

Kamera an Kreuzungen in Oberursel

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Neues System dient der Verkehrsbeobachtung und soll Verbesserungspotenziale aufzeigen.

Die Stadtverwaltung hat ein System für Verkehrsbeobachtungen angeschafft. Bei der so genannten Miovision-Verkehrsdatenkamera handelt es sich um eine Anlage, die in Deutschland und Europa bereits hundertfach von Kommunen sowie Planungs- und Gutachterbüros eingesetzt wird. Die Technik soll schnell, flexibel und kostengünstig Fragestellungen zur aktuellen Verkehrsführung beantworten, so die Stadt in einer Mitteilung.

Zum Einsatz kommen die Kameras an Kreuzungen ab der kommenden Woche. Die genauen Standorte verrät die Stadt nicht, weil die Verkehrsteilnehmer, so eine Sprecherin, aufgrund der gut sichtbaren Geräte ihr Verhalten nicht anpassen sollen. Die Standorte wechseln.

Die Kamera wird mittels einer Teleskophalterung an vorhandenen Masten im Straßenraum befestigt und filmt bis zu 48 Stunden die Kreuzungen aus etwa sechs Metern Höhe.

Die entstandene Videodatei in geringer technischer Auflösung kann in der Folge entsprechend ausgewertet werden. Dabei geht es um die Anzahl der Fahrzeuge, der Fußgänger und der Radfahrer. Außerdem können Verbesserungspotentiale in verschiedenen Situationen erkannt und Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden. Sicherheit, Verkehrsfluss und Aufenthaltsqualität sollen nachhaltig optimiert werden.

Die Stadt betont, dass keine Daueraufnahmen stattfinden. Es seien weder Farben oder Kennzeichen noch Gesichter zu erkennen. Für jeden Einsatz werden Ziel und Anlass definiert und schriftlich festgehalten.

Die Anschaffungskosten liegen bei 4900 Euro. 

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