Bad Homburg

Kaiserin-Friedrich-Gymnasium verabschiedet Schulleiterin

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Der Abschied der „KFG-Chefin“ Heike Zinke markiert das Ende einer Ära. Auch Kultusminister Lorz ist voll des Lobes.

Durch alle Klassen und Kurse ist Heike Zinke in den vergangenen Tagen marschiert. Von den weit über 1000 Schülerinnen und Schülern hat sie sich persönlich verabschiedet. Das passte zu ihrer Art und zu der Zeit, in der sie Schule erfahren hat und die sie am Kaiserin-Friedrich-Gymnasium (KFG) für die nächste und übernächste Generation erfahrbar gestalten wollte. Ziemlich genau 20 Jahre hat sie das am KFG getan, zuletzt fast 14 Jahre als Schulleiterin.

„In Bad Homburg geht eine Ära zu Ende“, formulierte Kultusminister Alexander Lorz bei der feierlichen Verabschiedung der „KFG-Chefin“ ein großes Wort. Ein Homburger Kind hat am Ende seiner schulischen Lebenszeit nach nun über 55 Jahren auf beiden Seiten des Schullebens seinen Abschied in der Heimat gegeben. Den ersten Meilenstein setzte dabei die Humboldtschule, das andere große Gymnasium der Kurstadt. Dort hat Heike Zinke 1975 ihr Abitur gemacht.

Den Vorbereitungsdienst nach Studium von Anglistik, Pädagogik und Gesellschaftswissenschaften und Erster Staatsprüfung 1980 absolvierte sie bereits am Gymnasium. Eine Stelle gab es nach dem Studium nicht, es folgten verschiedene Zwischenstationen, ehe ihr im Jahr 2000 über das Schulamt eine Stelle am KFG angeboten wurde. Ihr Nachfolger dort wird Jochen Henkel, zuletzt Leiter des Taunusgymnasiums Königstein. 

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