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Jugend ist im Recht

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Von: Detlef Sundermann

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Colin Seebach von den Jungen Bürgern hat Recht, wenn er gegen eine pauschale Verunglimpfung der Jugendlichen und gegen eine Einschränkung deren Rechte kämpft.

Nächtliche Ruhestörungen von Leuten, die sich auf einem öffentlichen Platz oder Park treffen, um sich zu unterhalten, mal mehr, mal weniger angeregt, oder Menschen, die zusammenkommen, um miteinander Spaß zu haben – das ist kein Bad Homburger Problem, wenn so ein Verhalten überhaupt als Problem bezeichnet werden kann. Es gehört zum gesellschaftlichen Leben seit Opas Zeiten.

Im Jubiläumspark scheint es sich um vereinzelte Jugendliche zu handeln, die in manchen Nächten über Gebühr über die Stränge schlagen. Colin Seebach von den Jungen Bürgern hat Recht, wenn er gegen eine pauschale Verunglimpfung der Jugendlichen und gegen eine Einschränkung deren Rechte kämpft. Es sind nicht nur Erwachsene, sondern auch junge Leute, die sich ihre Plätze suchen. Darüber hat die Stadt sich in den vergangenen Jahren offensichtlich zu wenig Gedanken gemacht. Im Bahnhofsumfeld soll nun etwas für die Jugend entstehen, das ist lobenswert. Es kann jedoch nur ein weiteres Angebot sein.

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