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Hochtaunus-Kliniken

Jetzt auch Chemotherapie

Wer im Hochtaunuskreis schwer an Krebs erkrankt, kann ab sofort in den Hochtaunuskliniken betreut werden. Die neue Abteilung soll helfen, Doppel-Untersuchungen zu vermeiden.

Von Klaus Nissen

Man habe im sechsten Stock die neue Station B6 für Onkologie und Pneumologie (Lungenheilkunde) geschaffen, meldete am Freitag Klinik-Geschäftsführerin Julia Hefty. Die Station hat 14 Betten und bekommt zusätzliches Pflegepersonal. Hier sind nun auch Chemotherapien möglich. Dies war bisher „eine echte Versorgungslücke“, so Julia Hefty. Man habe sich zwar auf die Operation von Brust-, Prostata- und Darmkrebs verstanden, doch Patienten mit Lungenkrebs und Metastasen wurden bisher eher in die Onkologie des Nordwest-Krankenhauses oder nach Offenbach verlegt.

Die neue Abteilung hilft laut Hefty, Doppel-Untersuchungen zu vermeiden. „Kein Patient aus Bad Homburg oder dem Hochtaunuskreis muss im Falle von Lungen- und Tumorerkrankungen ab jetzt weite Wege auf sich nehmen.“ So zitiert Hefty den neuen Leiter der Abteilung. Es handelt sich um Friedrich Grimminger, der eigentlich ärztlicher Direktor der Medizinischen Kliniken IV und V der zum Rhön-Konzern gehörenden Uni-Kliniken Gießen/Marburg ist. Der aus Butzbach stammende Arzt ist unter anderem Ärztlicher Direktor des Gesundheitszentrums Wetterau und Koordinator des stationären Gesundheitswesens in Mittelhessen. Auch in Bad Homburg werde sich Grimminger allwöchentlich um Patienten kümmern, so Hefty. Der zweifach promovierte Mediziner wurde 2003 bekannt, als er zur Erprobung von Mitteln gegen Höhenkrankheit mit anderen zusammen den Mount Everest erstieg.

Als weitere Experten verpflichteten die Hochtaunuskliniken nebenberuflich die Professoren Matthias Rummel (Experte für Leukämie und Lymphome), André Banat und Wolfgang Blau. Für die Pneumologie und Organ-Onkologie sind André Althoff und Ardeschir Ghofrani verpflichtet worden. Letzterer gilt als internationaler Fachmann für neue Behandlungswege bei „terminalen Lungenerkrankungen“.

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