Bad Homburg

Bad Homburg: 120 Jahre Straßenbahn

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Die Fahrgastlobby Hochtaunus erinnert an die Eröffnung der ersten elektrischen Straßenbahnlinie in Bad Homburg und fordert den Einsatz elektrischer Busse.

Vor 120 Jahren war es eine Sensation: Am 26. Juli 1899 wurde in Bad Homburg eine elektrische Straßenbahnlinie eröffnet. Sie führte vom Rondell am heutigen Europakreisel über die Louisenstraße an beiden Bahnhöfen und am Kurhaus vorbei, weiter durch die Straßen der Altstadt zum Nachbarort Dornholzhausen mit Endpunkt am Gotischen Haus.

Die Straßenbahn gibt es nicht mehr. Geht es nach der Fahrgastlobby Hochtaunus, dann würde sie dieses umweltfreundliche Verkehrsmittel am liebsten reaktivieren. Bad Homburg als Kurstadt und bevorzugter Wohnort im Rhein-Main-Gebiet müsse alles daran setzen, um den bereits vor über einhundert Jahren erwirkten Standard wieder zu erreichen, sagt Bernd Vorlaeufer-Germer, Sprecher der Fahrgast-Lobby Hochtaunus. Er spricht sich für den elektrischen Betrieb der Stadtbusse aus. Dabei sollte man nicht nur auf Batterien setzen, sondern auch Überlegungen mit einbeziehen, die eine Zuführung durch Oberleitungen vorsieht. Bei allen Planungen sollte zudem nicht übersehen werden, dass eine beachtliche Zahl von Wohnungen in Bad Homburg (Dornholzhausen, Kirdorf) aber auch in Oberursel (Oberstedten) schlecht mit den S- und U-Bahnstationen verbunden seien. Für die nördlichen Stadtteile von Bad Homburg sei eine direkte Schienenanbindung notwendig.

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