Bad Homburg

Interkulturelle Wochen im Hochtaunuskreis

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Mit einem Programm aus Konzerten, Workshops und Aktionstagen soll ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit gesetzt werden.

Bereits zum dritten Mal findet in der Zeit vom 13. bis zum 29. September im Hochtaunuskreis die Interkulturellen Wochen statt. Viele Institutionen und Gruppen haben dafür gemeinsam ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Das Motto lautet: „Vielfalt verbindet – Frieden braucht Mut.“

Insgesamt 50 Einzelveranstaltungen gibt es. Dazu zählen unter anderem Aktionstage, Sportveranstaltungen, Workshops und Konzerte. Zu den besonderen Terminen zählen ein interreligiöser Stadtspaziergang in Bad Homburg und eine Podiumsdiskussion zur Rolle der Frau in unterschiedlichen Religionen. Dabei befragt Moderatorin Susanne Schierwater Vertreterinnen des jüdischen, islamischen und christlichen Glaubens über ihr Verständnis von der Rolle der Frau in religiösen Schriften und ihr Erleben im Alltag.

Das Programmist über die Homepage www.hochtaunuskreis.de abrufbar oder telefonisch zu bestellen bei Annette Goy unter 06172 / 9994200.

Ein weiteres Highlight ist die Tafel der Vielfalt, die auch bereits zum dritten Mal stattfindet. Dabei stellen Kunden der Tafeln für ihre Gäste ein interkulturelles Buffet zusammen und bieten ein kulturelles Rahmenprogramm an. In diesem Jahr findet das Event in Bad Homburg in den neuen Räumlichkeiten der Tafel statt, die damit auch vorgestellt werden sollen.

Darüber hinaus laden verschiedene Gemeinschaftsunterkünfte für geflüchtete Menschen im gesamten Kreisgebiet zu Sommerfesten ein.

Eine „Dankesveranstaltung“ findet direkt zu Beginn der Interkulturellen Wochen am 13. September ab 15 Uhr im Forum des Landratsamtes statt. Hierzu eingeladen sind insbesondere alle ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe Tätigen.

„80 Jahre nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges und 30 Jahre nach Beendigung der Diktatur in der ehemaligen DDR steht die Sehnsucht nach Frieden im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltungsreihe“, sagte Landrat Ulrich Krebs (CDU) bei der Vorstellung des Programms. „Uns alle vereint der Wunsch nach einem friedlichen Zusammenleben“, ergänzte Sozialdezernentin Katrin Hechler (SPD), und sie lädt ein, bei den Interkulturellen Wochen dabei zu sein: „Setzen Sie ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit!“ 

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