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Karl Weber bei einem Rundgang durch das Bad Homburger Schloss. (Archivbild)
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Karl Weber bei einem Rundgang durch das Bad Homburger Schloss. (Archivbild)

Baudenkmäler in Hessen

Der Hüter von Hessens Schlössern und Gärten geht

  • Torsten Weigelt
    VonTorsten Weigelt
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Karl Weber, Direktor der Verwaltung der staatlichen Schlösser und Gärten in Hessen, geht in den Ruhestand. Seine Nachfolge ist noch offen.

Als quasi letzte Amtshandlung hat Karl Weber Anfang dieser Woche noch mehrere Spender begrüßt, die ihre Geldbörsen für die Restaurierung von mehreren Objekten der ehemaligen Kaiserwohnung im Bad Homburger Schloss geöffnet hatten. Und es war schon ein wenig Wehmut im Spiel, als Weber während der Feierstunde von der „hervorragenden Mannschaft“ sprach, die ihm als Direktor der Verwaltung der staatlichen Schlösser und Gärten 15 Jahre lang den Rücken gestärkt habe.

Am heutigen Freitag nun wird der 65-Jährige von Kunst- und Kulturminister Boris Rhein (CDU) in den Ruhestand verabschiedet. Weber war hessenweit für fast 50 historische Ensembles und Einzeldenkmäler, sieben Museen in Schlössern oder in ehemaligen Klöstern sowie acht Parks und Gärten zuständig – darunter gleich zwei Unesco-Welterbestätten mit dem Kloster Lorsch und dem hessischen Teil des Oberen Mittelrheintals mit dem Niederwalddenkmal in Rüdesheim. In seiner Amtszeit habe Weber „wesentlich dazu beigetragen, dass sich unsere Schlösser und Gärten zu wahren Publikumsmagneten entwickelt haben“, lobt der Minister.

Der gebürtige Passauer Weber studierte Architektur und Kunstgeschichte und war elf Jahre für die Hamburger Kulturbehörde tätig. Anschließend arbeitete er als Ministerialrat im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, bevor er 2003 zur Verwaltung der staatlichen Schlösser und Gärten wechselte. Sein Büro hatte Karl Weber im Bad Homburger Schloss.

Seine Nachfolge ist noch nicht endgültig geregelt. Die Stelle solle aber schnellstmöglich ausgeschrieben und nachbesetzt werden, kündigt Boris Rhein an. „Die hohe Bedeutung der Funktion des Direktors der Verwaltung der staatlichen Schlösser und Gärten ist uns bewusst.“

Ab dem 1. Februar wird zunächst Ministerialrätin Kirsten Worms den Direktoren-Posten kommissarisch übernehmen. Die Juristin sei mit der Aufgabenstellung bestens vertraut, versichert Rhein. Derzeit leitet Worms das Kulturbaureferat im hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

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