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Homeoffice erweitert

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Von: Götz Nawroth-Rapp

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Das Rathaus setzt auf Telearbeit und kommt damit einem Wunsch der Beschäftigten nach. In der Vergangenheit war Telearbeit an die Voraussetzung gebunden, dass zu Hause Kinder unter 18 Jahren oder pflegebedürftige Personen betreut werden müssen.

Die Stadt Bad Homburg erweitert die Möglichkeiten ihrer Mitarbeiter, die Büroarbeit zu Hause zu erledigen. Damit will die Stadt als Arbeitgeber einem oft geäußerten Wunsch von Beschäftigten nachkommen, heißt es aus dem Rathaus. Die technischen Möglichkeiten seien vorhanden. Zudem habe sowohl der Personalrat, von dem die Initiative ausging, und der Magistrat einer neuen „Dienstvereinbarung über alternierende Telearbeit“ zugestimmt.

„14 Personen nehmen derzeit die Möglichkeit wahr, das Interesse ist allerdings größer, weil viele mit Telearbeit ihre Dienstpflichten und ihren persönlichen Lebensrhythmus besser in Einklang bringen können“, sagt Oberbürgermeister Alexander Hetjes. Ein ebenfalls erwünschter Nebeneffekt bestehe darin, Fahrzeiten und Fahrtkosten auf dem Weg zur Arbeit zu reduzieren.

In der Vergangenheit war Telearbeit an die Voraussetzung gebunden, dass zu Hause Kinder unter 18 Jahren oder pflegebedürftige Personen betreut werden müssen. Die neue Dienstvereinbarung schränkt die Möglichkeiten deutlich weniger ein. Sie schreibt allerdings vor, dass Interessenten ihre Aufgaben IT-gestützt erledigen und nur selten auf den Zugang zu zentral gelagerten, nicht elektronisch erfassten Akten angewiesen seien.

Die Mitarbeiter können an einigen Tagen der Woche von zu Hause aus, an anderen im Büro arbeiten. „Wer zu den Sprechzeiten ins Rathaus kommt, trifft natürlich weiterhin Beschäftigte an, die diese Angelegenheit vor Ort bearbeiten“, so Hetjes. Auch für dienstliche Besprechungen ist Anwesenheit erforderlich.

Die Stadt nutzt die Möglichkeiten, die moderne Technik bietet, nicht nur mit diesem Angebot zur Arbeit im Homeoffice. Hetjes weist auch darauf hin, dass die Verwaltung parallel die Angebote ausbaut, auf elektronischem Weg mit der Behörde in Kontakt zu treten. Die Bürger können in immer mehr Bereichen ihre Anfragen von zu Hause aus über das Internet ins Rathaus senden.

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