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Links unten ist der Bad Homburg-Park zu sehen.
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Links unten ist der Bad Homburg-Park zu sehen.

Bad Homburg

Bad Homburg-Park in Dubrovnik

  • Fabian Böker
    VonFabian Böker
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Eine Fläche an der Küste, die bislang Cingija-Park genannt wurde, heißt ab sofort „Park der Stadt Bad Homburg“. Eine Reminiszenz an die deutsche Partnerstadt, rund 1500 Kilometer von dieser entfernt, angrenzend an die Adria, nicht weit vom Stadtzentrum entfernt.

Der Neujahrsempfang einer Stadt bietet immer die Gelegenheit, mit Kollegen zu sprechen, die man sonst nicht so häufig sieht. Michael Korwisi, Oberbürgermeister der Stadt Bad Homburg, freute sich daher sehr über den Besuch aus zwei Partnerstädten: Die Bürgermeister von Dubrovnik und Marienbad waren der Einladung gefolgt, und sie hatten beide gute und erfreuliche Nachrichten im Gepäck.

Andro Vlahusic ist Oberhaupt der kroatischen Stadt Dubrovnik. Er konnte von einer Entscheidung des dortigen Stadtparlaments berichten, die bereits am 5. Dezember getroffen wurde. Eine Fläche an der Küste, die bislang Cingija-Park genannt wurde, heißt ab sofort „Park der Stadt Bad Homburg“. Eine Reminiszenz an die deutsche Partnerstadt, rund 1500 Kilometer von dieser entfernt, angrenzend an die Adria, nicht weit vom Stadtzentrum entfernt.

Die Überraschung bei Michael Korwisi war groß. Ebenso die Freude: Der Beschluss „unterstreicht die Bedeutung unserer Städtepartnerschaft, die mit Leben erfüllt ist.“

Vergleichbare Überlegungen

Da eine solche Partnerschaft stets davon lebt, von beiden Seiten getragen zu werden, gibt es auch in Bad Homburg vergleichbare Überlegungen. Schon seit längerem, erklärt Michael Korwisi, habe der Magistrat der Stadt fest vor, eine Straße nach Dubrovnik zu benennen. Allein die Suche nach einem geeigneten Standort dauere an. Die Straße solle möglichst zentral und auch ansehnlich sein, so der Oberbürgermeister. Ob der von einigen Bürgern geschmähte Hindenburgring in Frage käme, ließ Korwisi nicht durchblicken.

Besuch gab es beim Neujahrsempfang aber auch noch von einem anderen Kollegen. Vojtech Franta ist erst 29 Jahre alt, aber seit November Bürgermeister im tschechischen Marienbad. „Wir sind gemeinsam vier Stunden in Bad Homburg spazieren gegangen, Herr Franta hat großes Interesse an der Stadt und an den erhaltenen Zeugnissen unserer Kurgeschichte gezeigt“, war Michael Korwisi sehr angetan von seinem Kollegen.

Gerade das Marienbader Denkmal und die Marienbader Siedlung wollte der tschechische Bürgermeister bei seinem ersten Besuch in einer Partnerstadt sehen. Auch die Schlosskirche stand auf seiner Agenda.

Besonders erfreut war Korwisi über die Zusage seines Amtskollegen, dass die gemeinsame Bewerbung um Aufnahme in die Unesco-Liste des Weltkulturerbes weiter betrieben werden solle. In dieser Frage, so Korwisi, sei man sich einig.

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