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Agentur für Arbeit.
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Agentur für Arbeit.

Arbeitslosigkeit

Ob Hilfsarbeiter oder Akademiker

Der Anstieg der Arbeitslosigkeit ist im Hochtaunuskreis deutlich höher als in Frankfurt. Junge Menschen haben bessere Chancen. Von Anton J. Seib

Von Anton J. Seib

Im Hochtaunuskreis waren im Juni 4579 Menschen ohne bezahlte Arbeit. Das waren laut Bericht der Arbeitsagentur, Bezirk Frankfurt, 40 weniger als im Vormonat. Dass die Krise aber inzwischen durchaus den Arbeitsmarkt der Region erreicht hat, zeigt eine andere Zahl. Im Juni 2008 waren 4156 Männer und Frauen arbeitslos, 423 weniger als in diesem Juni.

Vor allem Hilfskräfte aus den Bereichen Metall, Elektro und Automobil haben in der Agenturgeschäftsstelle Bad Homburg nach einem neuen Job nachgefragt, ebenso Zeitarbeiter. Doch auch Akademiker bleiben von Arbeitslosigkeit nicht verschont. Aus den Sektoren Marketing, PR, Marktforschung und Investment haben verstärkt Arbeitslose eine neue Arbeitsstelle gesucht. Dagegen haben laut Bericht nach wie vor Ärzte und Apotheker gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Die Arbeitslosenquote liegt im Hochtaunuskreis trotz des leichten Rückgangs unverändert bei 4,2 Prozent (2008: 3,8 Prozent). Damit hat die Arbeitslosigkeit in den Taunuskommunen binnen Jahresfrist gegenüber der Stadt Frankfurt prozentual deutlich stärker zugenommen. Junge Leute bis 20 Jahre sind von Arbeitslosigkeit deutlich weniger betroffen ( 2 Prozent). Ältere Arbeitnehmer zwischen 55 und 65 Jahren dagegen werden häufiger arbeitslos (5 Prozent). Unter Ausländern ist jeder Zehnte ohne Anstellung.

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