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Bad Homburg

Hetjes macht Hausbesuche

  • VonAndrea Herzig
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Der Ob-Kandidat der CDU, Alexander Hetjes, stellt seine Kampagne vor. Einen eigenen Wahlkampf macht die Junge Union, die in Homburg 300 Mitglieder hat. Da soll Hetjes, der dem jugendlichen Alter, wie er betont, noch nicht lange entwachsen sei, mit auf Kneipentour.

Nach diesem Blick muss man in der Stadt suchen: im Hintergrund die Frankfurter Skyline, davor gestochen scharf Dach und Turm des Schlosses – und OB-Kandidat Alexander Hetjes mit seiner zentralen Werbebotschaft – er als Oberbürgermeister für Bad Homburg. Jungenhaft lächelt der Aspirant nun von sieben rund neun Quadratmeter großen Plakatwänden im Stadtgebiet.

Dass der Wahlkampf heißer wird, ist nun also nicht nur der Presse, sondern auch dem Stadtbild zu entnehmen. Neben den Großformaten, die alle auf privatem Gelände stehen, wie Hetjes betont, wird es auch 250 kleinere Formate auf wasserfestem Material geben.

Wem das nicht reicht – Hetjes und seine gut 100 im Wahlkampf helfenden Parteifreunde (von 400 Mitgliedern) werden das Material auch an den Bürger beziehungsweise in dessen Briefkasten bringen. Und manchmal auch dahinter. Hetjes und sein „Team Hetjes“ machen Hausbesuche. 500 haben sie nach eigenen Angaben schon absolviert. Es gibt dafür einen richtigen Masterplan, der vorgibt, nach welchen wahltaktischen Kriterien der Bürger welches Viertels zu Hause besucht werden soll. Es gelte, erklärt der Kandidat, alle dem bürgerlichen Lager affinen Menschen zu gewinnen. Hetjes glaubt die eigene Partei geeint und die konservativen Bürger sicher hinter sich. „Nicht noch einmal“, so habe er gehört, werde man Korwisi die Stimme geben.

Kandidaten einladen

An der Haustür endet der Wahlkampf des Herausforderers aber nicht. Man kann den Kandidaten auch einladen, in trauter heimischer Runde sein Wahlprogramm vorzustellen. Sofern die Zeit für all die Events reicht, denn zeitlich wird es eng, am 8. Mai kommt Kanzleramtsminister Altmaier zum CDU-Jahresempfang ins KFG, am 12. Juni der Rüsselsheimer OB Patrick Burghardt.

Hetjes ist froh, dass er selbstständig arbeitet und seine Frau das Büro weiterführt. Das soll auch so bleiben, wenn er die Wahl gewinnt, wie er optimistisch annimmt. Nicht dass er in sechs Jahren vielleicht doch ohne Job dastehe.

Einen eigenen Wahlkampf macht die Junge Union, die in Homburg 300 Mitglieder hat. Da soll Hetjes, der dem jugendlichen Alter, wie er betont, noch nicht lange entwachsen sei, mit auf Kneipentour. Apropos Jugend: Auch in den sozialen Netzwerken soll geworben und bitteschön auch geliked werden. Hetjes kündigt auf seiner Homepage zudem einen zweiten Imagefilm an.

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