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Christina Herr,  Grüne,    erhielt 7344 Wähler-stimmen, darunter Stimmen von   Anhängern anderer Parteien.
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Christina Herr, Grüne, erhielt 7344 Wähler-stimmen, darunter Stimmen von Anhängern anderer Parteien.

Die beliebtesten Oberurseler

Herr und Müllerleile steigen auf

Die erhoffte Rettung hat das Auszählen der kumulierten und panaschierten Stimmen der CDU nicht gebracht. Stattdessen hat es einige bekannte Politiker in ihren Parteilisten nach oben gespült

Von Jürgen Streicher

Immerhin 1,5 Prozentpunkte und einen Sitz mehr im Stadtparlament als nach dem Trendergebnis – das war es auch schon. Und ein interessantes internes Verschieben, denn wie bei den Wahlen 2006 haben die Platzhirsche das Rennen bei den Personenstimmen gemacht.

Ganz oben auf der CDU-Liste stehen Landwirt und Gastwirt Jörg Steden und nach Fraktionschef Jens Uhlig stadtbekannte Namen wie Christoph Kappus, Brauhaus-Wirt Thomas Studanski und Wilfried Abt – alle hochkumuliert von den Wählern, die mehr auf Personen als auf Parteien setzen.

Es muss der CDU wehgetan haben, dass ausgerechnet der Mann das Top-Ergebnis erzielte, den sie einst geschasst hatte, weil er ohne Rückhalt im Parteivorstand Bürgermeister werden wollte und damit die folgenden Wahldesaster der Christdemokraten eingeleitet hat. Nun kämpft Christoph Müllerleile autonom in der Oberurseler Bürgergemeinschaft (OBG), die mit ihm 16,6 Prozent und einen Zugewinn von drei Sitzen (jetzt 7) erreichte. Mit 7646 Stimmen wurde Müllerleile zum beliebtesten Oberurseler, gefolgt von Christina Herr von den Grünen (7344), Jörg Steden (7077) und knapp dahinter Christof Fink (Grüne, 7073). Bei der SPD katapultierten die Wähler den Stadtbrandinspektor Holger Himmelhuber nach oben, der als Abgeordneter bisher kommunalpolitisch kaum in Erscheinung getreten ist. Nur auf Platz 18 gesetzt, zieht er als Nummer 5 der SPD ins neue Parlament ein. Spitzenkandidat Eggert Winter wurde von Silke Welteke überholt, der Ex-Frau des Ex-Bundesbankpräsidenten.

Insgesamt hat der Trend zum Kumulieren und Panaschieren nachgelassen, offenbar war es vielen Wählern zu lästig, die ellenlangen Wahlzettel auszufüllen. In Oberursel nutzten bei einer Wahlbeteiligung von 51,9 Prozent 7380 Männer und Frauen die Gelegenheit, bestimmte Kandidaten zu fördern oder zu streichen. Nur ein Listenkreuz haben 9200 Wählerinnen und Wähler gemacht.

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