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Oberursel Rathaus

Hauptausschuss für Rathauspläne

  • Götz Nawroth-Rapp
    VonGötz Nawroth-Rapp
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Abreißen lassen will kaum jemand in der Stadtpolitik den betagten, aber rüstigen Verwaltungsquader namens Rathaus. Eine Frischzellenkur soll es richten.

Wolfgang Schmitt von den Grünen sieht das Rathaus an zentralem Platz als wichtigen Ausdruck von „Bürgerstolz und Freiheit in einer demokratischen Gesellschaft“, anderen Stadtverordneten gilt es zumindest als „wichtiger Frequenzbringer im Einzelhandel“. Abreißen lassen will kaum jemand in der Stadtpolitik den betagten, aber rüstigen Verwaltungsquader. Eine Frischzellenkur soll es richten.

Nach der OBG äußern nun aber auch die Grünen Zweifel, ob sich die geplanten neuen Ladenflächen rund um das Rathaus überhaupt lukrativ vermarkten lassen.

FDP-Fraktionschefin Katja Adler dagegen geht das Konzept nicht weit genug. Sie hätte lieber noch mehr Fläche für den Handel geschaffen, und dafür lieber nach einem alternativen Standort für das Rathaus gesucht, wie sie am Donnerstag im Haupt- und Finanzausschuss (HFA) sagte.

Die Liberalen stehen mit dieser Meinung aber allein auf weiter Flur. Mit wenigen Änderungen passierte der Grundsatzbeschluss das Gremium; zuvor war er auch im Bauausschuss angenommen worden. Die entsprechende Beschlussfassung in der Stadtverordnetenversammlung am 5. Februar kann damit als gesichert gelten. Im HFA wurde ergänzend entschieden, den genauen Flächenbedarf der Stadtverwaltung zu ermitteln und ein „zukunftsweisendes“ Raumkonzept erstellen zu lassen.

Kosten zu niedrig angesetzt?

Die im Raum stehenden Bau- und Sanierungskosten von 13 Millionen Euro halten einige Abgeordnete für zu niedrig angesetzt. Wolfgang Schmitt ist der Meinung, der Betrag sei um mindestens ein Drittel höher einzuschätzen, zumal noch nicht geklärt sei, ob und wie viel Asbest im Rathaus stecke. Auch glaubt Schmitt nicht, dass überwiegend bei laufendem Betrieb grundlegend modernisiert werden könne: „Bei den Arbeiten werden hier nur noch Decken und Säulen sein.“ Schmitt mahnte, man müsse sich deshalb rechtzeitig um Ausweichquartiere kümmern.

Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) hatte dagegen in Aussicht gestellt, nur für rund 35 Mitarbeiter eine Übergangslösung finden zu müssen, die ihren Arbeitsplatz im kleineren Gebäudeflügel B haben. Dieser Teil soll abgerissen werden. Im Hinblick auf die vorgeschlagenen Geschäftsgebäude sagte Brum, hier sei noch keine Vorentscheidung gefallen: „Wir sind nicht darauf angewiesen, die Flächen auf Teufel komm raus zu vermarkten.“

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