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Harmonie für die Vorstadt

Oberursel Gestaltungssatzung für Fußgängerzone geplant / Brum erwartet Protest der Geschäftsleute

Ein Bummel durch die Oberurseler Innenstadt soll für Besucher, aber auch für Einwohner künftig attraktiver werden. Das versprach Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) am Mittwoch bei einem Rundgang mit der Presse. "Es muss ein Ruck durch Oberursel gehen", forderte er dabei mit Blick auf den Hessentag 2011.

Dafür sorgen sollen Großprojekte wie der Umbau des Bahnhofsgebäudes und die Neugestaltung der Bärenkreuzung. Aber auch um vermeintliche Kleinigkeiten wie die Außenauslagen und Werbereiter in der Fußgängerzone will sich die Stadt kümmern. "Die uneinheitliche Gestaltung ist für das Gesamtbild der Vorstadt schädlich", beklagte Brum. Und er kündigte an: "Es wird wahrscheinlich eine Gestaltungssatzung geben."

Dass er sich damit bei den Geschäftsleuten nicht nur Freunde machen, wird ist ihm klar. "Es wird Diskussionen geben", schwant ihm. Allerdings will er den Eigentümern und Betreibern der Geschäfte auch entgegenkommen. So soll das unebene Pflaster in der Vorstadt erneuert werden. Und er will dem Parlament vorschlagen, Hausbesitzern in der Innenstadt mit Sanierungszuschüssen unter die Arme zu greifen. "Wir wollen damit Privatinitiative fördern", so Brum.

Insgesamt sei Oberursel aber auf einem guten Weg, findet er. Damit reagiert er auf Kritik aus der CDU-Fraktion. Sie hatte unter anderem leere Geschäfte und den Stillstand beim Thema Bärenkreuzung moniert.

Für die Bärenkreuzung lägen inzwischen erste Entwürfe vor, so Brum. Sie sollen im September mit den angrenzenden Geschäftsleuten und Grundstückseigentümern abgestimmt werden. Bis spätestens im Jahr 2010 soll die Kreuzung sich als attraktives Entree für die Innenstadt präsentieren.

Und die Kritik an den Leerständen kann Brum gar nicht nachvollziehen. Im Gegenteil: "Da hat sich in letzter Zeit einiges getan." Vor allem in der Unteren Hainstraße oder der Altstadt hätten sich zahlreiche neue Geschäfte angesiedelt. Und selbst der viel gescholtene Ein-Euro-Laden sei inzwischen durch ein deutlich hochwertigeres Angebot ersetzt worden. twe

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