Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Demetrio Cataldo (Jahrgang 2000) beim Training.
+
Demetrio Cataldo (Jahrgang 2000) beim Training.

Bad Homburg

Große Ambitionen

Die Hornets trainieren für die deutsche Meisterschaft und den hessischen Landestitel im Baseball. Es wird viel Englisch gesprochen, da die Spieler, die auf dem Feld stehen, aus verschiedenen Ländern kommen.

Von Ida Katnic

Lautstark feuert das Publikum die Jugendmannschaft des Baseballvereins „Hornets“ von der Tribüne aus an. Auf dem Spielfeld geht es kurz vor dem Spielzug hektisch zu, die Spieler müssen sich in Position bringen. Trainer Max Weber gibt am Spielfeldrand letzte Anweisungen und gestikuliert dabei wild mit den Händen. Einer der Nationalspieler ist dran und trifft den Ball mit dem ersten Schlag. Er schafft es zur ersten Base.

Die Zuschauer, bestehend aus Familie, Freunden und Neugierigen applaudieren. Die meisten kennen sich, begrüßen sich und tauschen sich aus. Es wird viel Englisch gesprochen, da die Spieler, die auf dem Feld stehen, aus verschiedenen Ländern kommen. Statt eines Trainings wie sonst, findet heute ein Freundschaftsspiel zwischen den Bad Homburger Hornets und den „Warriors“ von der Frankfurt International School aus Oberursel statt. Die Mannschaften teilen sich den Kirdorfer Taunus Baseballpark fürs Training.

Vor kurzem sind die Hornets als Sportler des Jahres geehrt worden, an Ostern ging es für die Jugend dann auch noch in ein Trainingscamp in der Dominikanischen Republik. Das Ziel: Das gute Zusammenspiel mit der Verstärkung durch neue Talente der Dreieicher Vultures.

Nationalspieler Yannis Weber spielt seit knapp sechs Jahren Baseball. Erst bei den Dreieicher Vultures, dann bei den Hornets. Sein Vater, der Trainer der Hornets, hat ihn immer wieder zum Training mitgenommen und so ist die Begeisterung auf den Sohn übergesprungen. „Ich habe zwar auch mal Fußball gespielt, aber Baseball hat mir dann besser gefallen“, sagt der Schüler.

Ihn reizt, dass bei dieser Sportart viele Fähigkeiten, wie das Schlagen, Fangen und Werfen des Balles gefordert werden. Außerdem sei auch Kopfarbeit gefragt, um die Spielzüge zu verfolgen und zu analysieren.

Vorbilder habe er auch. Da sei zum einen Sami Sosa, ein ehemaliger Baseballspieler der Texas Rangers, zum anderen Donald Lutz, der ebenfalls mal in Bad Homburg trainiert hat und jetzt bei der US-Profibaseballmannschaft „Cincinnati Reds“ spielt. „Ich kann mir von beiden Spieltechniken abschauen“, sagt Yannis. Auch beim Trainingscamp über Ostern habe er viel gelernt. „Das Zusammenspiel ist am Ende viel besser geworden“, sagt er.

Teamkollege Ken Koch spielt seit vier Jahren Baseball. Der 14-Jährige mit japanischen Wurzeln ist über seinen Onkel zum Baseball gekommen. „In Japan ist Baseball sehr beliebt und mein Onkel, der von dort kommt, hat einige Male mit mir geübt“, erzählt der Schüler.

Und auch Hornets-Trainer Max Weber hat Träume: Nachdem er letztes Jahr mit seiner Jugendmannschaft den Vize-Hessenmeister-Titel geholt hat, hofft Weber nun auf den Gewinn der Hessenmeisterschaft oder sogar der deutschen Meisterschaft im Baseball.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare