Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Usingen

Glitzersteine und Tee

Frauenladen behauptet sich an neuem Standort.

Vor dreieinhalb Jahren hat sich Anja Homm auf das Abenteuer Einzelhandel eingelassen. Ein kleines Geschäft in der Wirthstraße wird ihr erstes Domizil, sie verkauft selbst gefertigten Schmuck, Tücher, Taschen, Kleider.

„Ein ausgesprochener Frauenladen“, sagt die Gründerin. Das gemischte Sortiment kommt anscheinend gut an – vor einem Jahr hat Homm sich auf die Kreuzgasse gewagt, eine der beiden Usinger Hauptverkehrsachsen. 100 Quadratmeter müssen am neuen Standort bespielt werden: „Mehr Fläche, höhere Kosten.“

Zweifellos ein Wagnis innerhalb des schwierigen städtischen Gewerbeterrains. Ihr Vorteil sei das breit aufgestellte Angebot. Neben ihren selbst hergestellteneigenen Accessoires gehören mittlerweile auch Uhren dazu, Schokolade, Tee. „Augenweide & GeschmackSinn“ nennt sich entsprechend der Laden. Zusätzlich arbeiten dort jetzt auch Teilzeitkräfte. Rund um Weihnachten sei der Umsatz gut gewesen, sagt die Einzelhändlerin. Verhehlt aber nicht, dass es auch schwache Wochen gibt.

Auf Laufkundschaft könne sie nicht zählen – „die Kundinnen kommen ganz gezielt in meinen Laden.“ Mundpropaganda sei in ihrem Metier das Wichtigste. Obwohl der Gewerbeverein marketingmäßig viel leiste, müsse sich in Usingen etwas tun. Noch immer sei der starke Verkehr ein Ärgernis: „Flanieren ist hier zum Beispiel nicht drin.“ Sie hofft, dass der Alte Marktplatz nach der Umgestaltung besser frequentiert wird. Als Mittelpunkt des innerstädtischen Viertels hätten ihn die Einheimischen bislang jedenfalls nicht wahrgenommen. (ov.)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare