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Gesundheitszentrum am Bahnhof geplant

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So soll das Ärzte- und Gesundheitszentrum aussehen.
So soll das Ärzte- und Gesundheitszentrum aussehen. © privat

Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Bad Homburg soll ein Gesundheitszentrum zur ambulanten fachärztlichen Versorgung entstehen. Die Eröffnung ist bereits für Herbst 2014 geplant.

Von Martina Propson-Hauck

Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs, südlich der S-Bahngleise, wächst nach jahrelangem Stillstand nun ein Projekt nach dem anderen in die Höhe. Der Frankfurter Projektentwickler OFB hat nun angekündigt, dort auf einer Gesamtfläche von 5000 Quadratmetern ein neues Gesundheitszentrum zur ambulanten fachärztlichen Versorgung errichten zu wollen. Baustart soll bereits im kommenden Sommer sein.

Eine entsprechende Bauvoranfrage hat das Unternehmen bereits an die Stadt gerichtet, ein Bauantrag sei aber noch nicht eingereicht, sagt Stadtpressesprecher Andreas Möring. Nach Auskunft der OFB, einer hundertprozentigen Tochter der Landesbank Hessen-Thüringen, ist bereit mehr als ein Drittel der verfügbaren Flächen belegt. Das Interesse der Ärzte sei sehr groß. Vorgesehen ist auch eine Radiologie und eine Einrichtung für ambulante Operationen. Der Projektentwickler verspricht sich von einem solchen Gesundheitszentrum kurze Behandlungswege für die Patienten und „betriebliche Synergien“ für die Ärzte.

Auch Apotheke und Café vorgesehen

Geplant ist, das Gesundheitszentrum bereits im Herbst 2014 in Betrieb nehmen zu können. Die Pläne hat das Bad Homburger Architekturbüro Vliamos und Partner entwickelt. Darin sind im Erdgeschoss auch eine Apotheke und ein Café vorgesehen. Beide öffnen sich zu dem geplanten Bahnhofsplatz. Das Gebäude soll sechs Geschosse haben. Eine lichte Eingangshalle ist ebenso vorgesehen wie die Verbindung der Praxen über Galerien.

Eine Hochgarage mit 200 Stellplätzen für die Autos der Beschäftigten und der Patienten ist auf dem Areal ebenfalls vorgesehen. Sie soll direkt an den Praxisbau angeschlossen werden. In einem zweiten Bauabschnitt könnte das Ganze auch noch um ein fünfgeschossiges Bürogebäude auf dem angrenzenden Grundstück erweitert werden.

Das gesamte Gewerbegebiet, das einst unter dem sperrigen Namen „Gewerbegebiet südlich des Bahnhofs“ firmierte, wird mittlerweile unter dem Namen „Spektrum“ vermarktet. Zum 1. Januar hat dort die Event-Gastronomie im sanierten ehemaligen Güterschuppen angefangen. Das Horexmuseum hat seine Pforten ebenfalls bereits geöffnet. Dagegen lässt die Taunus Sparkasse gerade erst den denkmalgeschützten ehemaligen Lokschuppen zu einem ausgefallenen Bürostandort umbauen.

Eine Bed&Breakfast Hotelkette errichtet dort auch ein 85-Betten-Haus, das laut einer Ankündigung aus dem vergangenen Jahr bereits bis Ende 2013 fertiggestellt sein soll.

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